Der Sender setzt Ende Mai auf historische Großthemen. Ende Mai zeigt man einen Film über Kaiser Caligula.
Am Montag, den 25. Mai ab 20:50 Uhr, steht der römische Kaiser Caligula im Mittelpunkt einer zweiteiligen Doku von Georges Ozer und Vivien Floris. Unter dem Titel
«Caligula: Les trésors retrouvés» versucht die Reihe, das Bild des oft als wahnsinnig geltenden Herrschers zu korrigieren.
Neuere archäologische Erkenntnisse zeichnen ihn nicht nur als Tyrannen, sondern auch als visionären Bauherrn. Großprojekte wie die Aquädukte Aqua Claudia und Anio Novus, die Umgestaltung der kaiserlichen Gärten oder der Transport des vatikanischen Obelisken zeugen von technischem Ehrgeiz und architektonischer Innovation. Die erste Episode («L’architecte de l’excès») beleuchtet seine Bauprojekte, während die zweite («Les palais flottants de Caligula») sich unter anderem mit den legendären Prunkschiffen auf dem Nemisee beschäftigt.
Am Dienstag, den 26. Mai um 20:50 Uhr, folgt die Dokumentation
«Pearl Harbor, l'histoire vraie d'une attaque surprise» von Abdel Mostefa. Im Zentrum steht der Angriff auf Attack on Pearl Harbor am 7. Dezember 1941, der den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg auslöste. Der Film rekonstruiert die Ereignisse rund um die Zerstörung der USS Arizona und ordnet die militärische sowie politische Tragweite ein. Gleichzeitig wird auch der Blick auf die popkulturelle Verarbeitung gelenkt, etwa durch den Hollywood-Film Pearl Harbor von Michael Bay, und hinterfragt, wie nah Blockbuster der historischen Realität tatsächlich kommen.
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