Spotify steigert Umsatz & Kunden

Gleichzeitig musste das Unternehmen einen herben Rückschlag hinnehmen, denn der Werbebereich schwächelt. Dennoch stand ein Plus bei den Nettoeinnahmen.

Das in Stockholm und New York City ansässige Unternehmen Spotify hat am Dienstag seine Quartalszahlen veröffentlicht. In den Monaten Januar, Februar und März 2026 betrug der Umsatz 4,533 Milliarden Euro; im Vorjahreszeitraum wurden 4,190 Milliarden Euro erzielt. Die Kosten stiegen von 2,864 auf 3,038 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von 328 Millionen auf 937 Millionen Euro. Das Nettoeinkommen stieg von -181 Millionen auf 222 Millionen Euro.

Die Zahl der Premium-Abonnenten stieg von 268 auf 293 Millionen, was einem jährlichen Plus von neun Prozent entspricht. Die Zahl der Werbeaccounts stieg von 423 auf 483 Millionen – ein Plus von 14 Prozent. Ende März 2026 verbuchte Spotify 761 Millionen aktive Konten; im Vorjahreszeitraum waren es 678 Millionen. Der Umsatz im Premium-Bereich stieg von 3,783 auf 4,148 Millionen Euro, während die Werbebuchungen von 407 auf 385 Millionen Euro zurückgingen. Laut Spotify kommen die Premium-Abonnenten seit vier Jahren weiterhin vorwiegend aus Europa (36 Prozent), Nordamerika (25 Prozent) und Lateinamerika (24 Prozent). Innerhalb von vier Jahren wuchs die Zahl der Premium-Abonnenten außerhalb von Nordamerika, Europa und Lateinamerika um elf Prozent.

Alex Norström, Co-CEO, sagte: „Wir haben die Marke von 760 Millionen monatlich aktiven Nutzern (MAU) überschritten, unser angestrebtes Abonnentenwachstum erreicht und verzeichneten eine starke Nutzeraktivität sowohl bei bestehenden Nutzern als auch bei reaktivierten und neuen Nutzern. Seit der weltweiten Einführung unseres personalisierteren kostenlosen Angebots hören und schauen Nutzer in Schlüsselmärkten wie den USA an mehr Tagen im Monat. All dies stärkt unser Vertrauen in ein nachhaltiges Nutzer- und Abonnentenwachstum, eine geringe Abwanderungsrate sowie weitere Fortschritte bei Umsatz und Marge.“

Gustav Söderström, Co-CEO, sagte: „Wir sind dank unserer großen, engagierten Nutzerbasis, unserer engen Beziehungen zu den Creators und unserer jahrelangen Investitionen in Personalisierung und Infrastruktur in großem Maßstab gut aufgestellt. Zusammen schaffen diese Faktoren eine Plattform, die diesen Moment nutzen und völlig neue Wachstumsvektoren erschließen kann, die es uns ermöglichen, neue, bisher unvorstellbare Höhen zu erklimmen. Wir sehen erheblichen Spielraum für Wachstum bei Nutzern, Formaten und Engagement sowie für die Erweiterung dessen, was Spotify ist und im Laufe der Zeit werden kann.“
28.04.2026 12:20 Uhr Kurz-URL: qmde.de/171225
Fabian Riedner

super
schade


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