Die ZDF-Reihe «37°Leben» zeigt zwei junge Ordensmenschen zwischen Glaube und gesellschaftlichem Engagement.
Am Sonntag, den 17. Mai, um 09:30 Uhr rückt das ZDF mit
«37°Leben» „Mut unterm Kreuz: Leben im Kloster“ zwei Menschen in den Fokus, die ihren Glauben aktiv in gesellschaftliches Handeln übersetzen. Die Dokumentation begleitet Schwester Micha und Schwester Clara Marie und zeigt, wie unterschiedlich und zugleich zeitgemäß Ordensleben heute aussehen kann.
Im Mittelpunkt steht Schwester Micha, die in Kassel an einem neuen Konzept von Kirche arbeitet. Als Teil einer kleinen Gemeinschaft möchte sie ein Stadtkloster schaffen, das Glaube, Gemeinschaft und gesellschaftliche Fragen miteinander verbindet. Gleichzeitig setzt sie sich als nicht-binäre Person für mehr Sichtbarkeit queerer Menschen innerhalb der katholischen Kirche ein und engagiert sich unter anderem im Verein Out in Church.
Einen anderen Zugang zeigt Schwester Clara Marie, die im Crescentiakloster in Kaufbeuren tätig ist. Dort gehört die Essensausgabe an Bedürftige zu ihrem Alltag. Für sie ist dieser Dienst mehr als reine Hilfeleistung – er wird zu einem Ort der Begegnung und Würde. Gleichzeitig beschreibt sie ihren Glauben als etwas, das sie nicht nur im Gebet, sondern auch in der Natur und im Alltag erfährt.
«37°Leben» verbindet persönliche Geschichten mit einem Blick auf die Entwicklung der Kirche im Hier und Heute. Die Dokumentation zeigt, wie junge Ordensmenschen neue Wege gehen, Widerstände aushalten und dabei versuchen, ihren Glauben in einer sich wandelnden Gesellschaft neu zu definieren. Bereits ab dem 15. Mai ist der Film auch in der ZDFmediathek verfügbar.
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel