NBA, Super Bowl und Olympia brachten NBC im ersten Quartal tolle Reichweiten. Aber der Sender konnte die Ausgaben trotz massiv steigender Werbeeinnahmen nicht refinanzieren.
Das in Philadelphia ansässige Medienunternehmen Comcast veröffentlichte am Donnerstag die Zahlen für das erste Quartal 2026. Der Umsatz konnte von 29,887 auf 31,457 Milliarden US-Dollar verbessert werden, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sank allerdings von 9,532 auf 7,929 Millionen US-Dollar. Das Nettoeinkommen schrumpfte um 30,7 Prozent auf 2,863 Milliarden US-Dollar.
Der Umsatz im Medienbereich wuchs von 4,527 auf 7,280 Milliarden US-Dollar. Ohne die Olympischen Winterspiele in Italien und den Super Bowl betrug der Umsatz 5,102 Milliarden US-Dollar. Der Werbeumsatz kletterte ohne Sport von 1,468 auf 1,536 Milliarden US-Dollar und mit den außergewöhnlichen Ereignissen sogar auf 3,453 Milliarden US-Dollar. Bei den Distributionsrechten stieg der Umsatz von 1,667 auf 2,283 Milliarden US-Dollar. Die internationalen Networks legten um 12,4 Prozent auf 1,291 Milliarden US-Dollar zu. Doch diese guten Zuschauerzahlen für NBC waren teuer erkauft: Neben Super Bowl und Olympia schlug auch die NBA zu. Der Gewinn vor Steuern sank von 107 Millionen auf minus 426 Millionen US-Dollar.
Im Studio-Geschäft verbesserten sich die Verkäufe von 2,174 auf 2,973 Milliarden US-Dollar, während die Kino-Einspielergebnisse von 286 auf 117 Millionen sanken. Der Gewinn vor Steuern verbesserte sich von 274 auf 555 Millionen US-Dollar. Der Umsatz bei den Themenparks kletterte von 1,876 auf 2,231 Milliarden US-Dollar und der Gewinn vor Steuern wuchs um ein Drittel von 413 auf 551 Millionen US-Dollar.
Beim Kommunikationsgeschäft läuft es weiterhin gut: Peacock wuchs um zwölf Prozent auf 46 Millionen Abonnenten. Der Umsatz kletterte um 71 Prozent auf über zwei Milliarden US-Dollar. Der Plattformumsatz des Kabelnetzbetreibers schrumpfte hingegen von 20,161 auf 19,962 Milliarden US-Dollar und der Gewinn vor Steuern sank von 8,264 auf 7,910 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der nationalen Kunden ging im ersten Quartal von 30,969 auf 30,345 Millionen zurück, international sank sie von 17,674 auf 17,603 Millionen. Im Geschäftskundenbereich stieg der Umsatz um 5,8 Prozent auf 2,64 Milliarden US-Dollar, der Gewinn legte um 3,8 Prozent auf 1,476 Milliarden US-Dollar zu.
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