Im Mittelpunkt der aktuellen Förderrunde stehen unter anderem «Gebt mir etwas Zeit», «Authenticity» und «Die Kuh im Pferdestall».
Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat in seiner zweiten Förderrunde 2026 insgesamt 5,6 Millionen Euro für 25 Film- und Serienprojekte vergeben. Besonders im Fokus stehen dabei mehrere prominente Vorhaben aus dem Produktions- und Entwicklungsbereich, die mit namhaften Kreativen besetzt sind.
Zu den größten geförderten Projekten zählt
«Gebt mir etwas Zeit», das auf einer Vorlage von Hape Kerkeling basiert. Die Produktion von UFA Fiction erhält 500.000 Euro. Regie führt Katja von Garnier, das Drehbuch stammt von Ruth Thoma. Vor der Kamera stehen unter anderem Ludwig Simon, Devid Striesow und Ursula Werner. Das Projekt dürfte insbesondere durch die Verbindung zur bekannten Persönlichkeit Kerkeling auf großes Publikumsinteresse stoßen. In seinem Buch von 2024 setzt er nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein.
Ebenfalls im Fokus steht
«Authenticity» von Matthias Glasner, das mit 300.000 Euro gefördert wird. Glasner übernimmt sowohl Regie als auch Drehbuch, die Hauptrolle spielt Lars Eidinger. Das Projekt gehört zu den künstlerisch ambitionierteren Vorhaben der Förderrunde und reiht sich in Glasners bisheriges Werk ein, das häufig komplexe Figuren und gesellschaftliche Themen in den Mittelpunkt stellt.
Im Bereich der Entwicklungsförderung ragt
«Die Kuh im Pferdestall» hervor. Das Projekt wird mit 30.000 Euro unterstützt und stammt aus der Feder von Thomas Wendrich. Die Idee und der Cast gehen auf Jella Haase zurück. Damit setzt das Medienboard auch ein Zeichen für die Förderung neuer Stoffe und kreativer Impulse, die sich noch in einem frühen Stadium befinden.
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