Nachdem kürzlich schon der Starttermin durchsickerte, gibt es nun offiziell von RTL weitere Details zu Programmierung und zum Inhalt.
Seit Ende Juli drehte die MadeFor Film im Auftrag von RTL sechs neue Folgen des früheren Comedy-Hits
«Der Lehrer». Kürzlich hat RTL Fiction-Chef Hauke Bartel gegenüber dem Portal "The Spot" verraten, wann die fertig produzierte Neuauflage ihren Weg auf die Bildschirme findet: Der Fall sein wird dies ab dem 21. Mai im Streaming bei RTL+. Am Donnerstag, den 28. Mai erfolgt dann die lineare Auswertung im Hauptprogramm gleich mit drei Folgen am Stück. Eine Woche später folgen die nächsten drei Episoden - das ergänzte RTL offiziell einen Tag nach dem Interview.
Neben Hendrik Duryn startet «Der Lehrer» mit einem frischen Cast in eine neue Ära: Birte Hanusrichter spielt Nachbarin und Love-Interest Nadia. Tanja Schleiff ist als Direktorin Vanessa Bohm zu sehen. Die Klasse bilden: Kya-Celina Barucki als Tilda, Luke Matt Röntgen als Max, Katharina Hirschberg als Fee, Acelya Sezer als Eileen, Leon Ndiaye als Noah, Linus Moog als Ronny und Nevio Wendt als Anton.
Und darum geht’s in der neuen 10. Staffel: Stefan Vollmer hatte dem Schuldienst eigentlich den Rücken gekehrt und sich gemeinsam mit seiner Tochter Frida sowie einer eigenen Werkstatt ein neues Leben in Leipzig aufgebaut. Doch ein gestohlenes Portemonnaie, die Begegnung mit einer rebellischen Schülerin und eine abgeschriebene Klasse führen ihn zurück ins Klassenzimmer. Dort trifft Vollmer auf eine Gruppe Jugendlicher, die den Glauben an sich selbst verloren hat. Und auch privat bleibt es turbulent: Als alleinerziehender Vater und durch seine Nachbarin Nadia wird sein Leben durcheinandergewirbelt.
Darüber hinaus hat RTL-Mann Bartel gegenüber der Film-Plattform zwei Serien-Fortsetzungen angekündigt. Zum einen ist hier die Comming-Of-Age-Produktion
«Euphorie» zu nennen. Hierbei handelt es sich um eine Anlehnung an das HBO-Original "Euphoria", welches an deutsche Verhältnisse angepasst wurde. Dazu sagt Bartel: "An diesen Erfolg möchten wir gerne anknüpfen – Deswegen werden wir «Euphorie» auch fortsetzen und eine zweite Staffel machen". Die Abrufzahlen scheinen neben guten Kritiken also ausgereicht zu haben.
Ebenfalls eine Fortsetzung erfahren wird das Remake
«Neue Geschichten vom Pumuckl». Hier gibt es eine dritte Staffel und zudem auch wieder einen Kinofilm. Zumindest von der klassischen TV-Performance konnte die zweite Staffel allerdings nicht ganz an den großen Erfolg der ersten Comeback-Runde anknüpfen: Die ersten vier Folgen erzielten überdurchschnittliche Anteile zwischen 10,7 und 11,8 Prozent bei 0,28 Millionen 14-49-jährigen in der Spitze - an die Glanzperformance mit bis zu 17 Prozent reichte man aber klar nicht heran. Auch am Gesamtmarkt ergaben sich Verluste auf anfangs 9,3 und später 7,0 Prozent zu maximal 1,15 Millionen. Vor zwei Jahren gelangte die Neuauflage noch auf über elf Prozent.
Die zweite Staffel-Hälfte an Ostern kam sogar richtig schwerfällig in die Gänge: Über schmale 3,7 Prozent (0,05 Millionen bis 49) kraxelte man langsam über sechs bis auf wieder vorzeigbarere 11 und 14 Prozent (maximal 0,24 Millionen). Bei den Leuten ab drei Jahren steigerte man sich von dürftigen 4,4 (0,37 Millionen) bis auf ordentliche 8,1 Prozent (1,01 Millionen). Die On-Demand-Views liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht dezidiert vor.
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