Quotencheck: «Das große Promibacken»

Die erhöhte Dosis durch diverse Ableger in Dauerbeschallung scheint der Marke nicht gut zu tun.

Zum ersten Mal ran an die Öfen bei «Das große Promibacken» hieß es in diesem Jahr am Mittwoch, den 11. Februar um 20:15 Uhr. Wirklich warm ums Herz werden konnte den Verantwortlichen mit Blick auf den ersten erreichten Zielgruppen-Marktanteil aber nicht – nur mäßig durchwachsene 7,0 Prozent bei 0,34 Millionen jungen Zuschauenden fieberten mit. Insgesamt war man mit 1,18 Millionen bei einer Quote von 5,3 Prozent noch ok unterwegs.

Moderat verblieben Steigerungen einen Mittwoch später, als sich die von Enie van de Meiklokjes moderierte Back-Competition auf 7,6 Prozent bei den 14-49-Jährigen steigern konnte, was 0,31 Millionen Zusehenden in dieser Altersklasse entsprach – eine Einschaltquote, die aber weiter von früheren Werten entfernt blieb. Beim Gesamtpublikum bedeuteten die ausgewiesenen 1,42 Millionen Zuschauenden bei 6,9 Prozent Marktanteil hingegen ein merklicherer Anstieg.

Wieder nachgeben musste das Format in den nächsten Wochen, denn es rutschte auf einen vorläufigen Staffeltiefstwert von nur noch 6,8 Zielgruppen-Prozent (0,28 Millionen), der sieben Tage darauf sogar weiter unterboten wurden mit 6,2 Prozent (0,26 Millionen) – deutlich verhaltene Größenordnungen, die vom früheren Glanz nicht mehr allzu viel übrig ließen. Ein Stück angenehmer sah es im Verhältnis zum Senderschnitt am Gesamtmarkt aus, an dem man sich mit 1,24 und 1,14 Millionen zumindest über der Millionen-Marke hielt, was Relationen von 6,0 und 5,3 Prozent bedeutete.

Doch auch in der jüngeren Kategorie wartete Licht am Horizont, denn ab dem 11. März wurde eine stetige Aufwärtstendenz eingeleitet. Ihren Lauf nahm jene mit 7,3 Prozent über 8,1 Prozent bis hin zu erstmals wieder wirklich guten 10,2 Prozent, die die Finalfolge am 1. April aufwies. Die erhöhten Anteile kamen Teils auch durch Nachgewichtungen zustande. Die Reichweiten der 14-49-Jährigen bewegten sich dennoch in einem moderaten Rahmen bis 0,39 Millionen. Am Gesamtmarkt ging es übrigens bis auf solide 7,1 Prozent durch 1,46 Millionen.

Während Das große Promibacken vor allem bei den Älteren weiter eine Säule für Sat.1 bleibt mit Sehbeteiligungen über einer Million, die für den Kanal heutzutage schon nicht mehr selbstverständlich sind, ging dieser Status bei der jüngeren Zuschauerschaft in den letzten zwei Jahren etwas verloren. Stach man vor einigen Jahren immer mal wieder in die Zweistelligkeit, ist man von dieser größtenteils nun weit entfernt. Der aktuelle Staffelschnitt belief sich auf mittelprächtige 7,6 Prozent bei 0,32 Millionen – hier scheint eine Übersättigung eingetreten zu sein. Bei den Über-50-Jährigen lag man im Angesicht 6,3 Prozent und 1,31 Millionen deutlicher über dem geschwächten Sat.1-Schnitt, wenngleich auch hier Reichweiten-Verluste nicht ausblieben – letztes Jahr waren es noch 7,2 Prozent und 1,65 Millionen im Mittel.
16.04.2026 12:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/170812
Mario Thunert

super
schade


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Das große Promibacken

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