In den letzten Wochen musste die VOX-Sendung ein Stück nachgeben. Vielleicht konnte nun wieder eine höhere Flughöhe verzeichnet werden.
Vor einigen Wochen meldete sich die Gründer-Show
«Die Höhle der Löwen» sehr erfolgreich bei VOX zurück und startete mit klar zweistelligen Zielgruppen-Anteilen in die 19. Staffel. In den letzten Wochen sanken die Resonanzen gegen verschärfte Konkurrenz durch Fußball und Oster-Tatort aber in die Einstelligkeit. Konnte nun die Rückkehr in eine standesgemäßere Range gefeiert werden?
Wagen wir einen Blick auf die dieswöchigen Pitches, dann können wir feststellen, dass dies tatsächlich geschafft wurde. Folglich konnten die Investoren und Gründer gesteigerte Resultate auffahren, die bei 0,44 Millionen Fans aus der wichtigen Zielgruppe lagen und den Prozentanteil auf nun wieder zweistellige 11,9 Prozent setzten - ein Ergebnis mit dem VOX klar zufrieden sein kann und auf einem guten Rang drei hinter ARD und RTL lag. Insgesamt wurden 1,17 Millionen zu mäßig passablen 5,8 Prozent für die Löwen aufgebracht - immerhin konnte man nun wieder die Millionen-Hürde nehmen. Das Zielgruppen-Niveau konnte ein Re-Run von «Goodbye Deutschland!» ab 23.00 Uhr nicht ganz halten - es ging damit auf trotzdem noch solide 8,9 Prozent durch 0,15 Millionen. Inklusive des Gesamtpublikums sahen die Dokusoap nach 23 Uhr 0,46 Millionen zu akzeptablen 5,3 Prozent.
In der gegnerischen Primetime versuchte die Kölner TV-Station RTL mit Jauch zu punkten, genauer gesagt mit der Quizprogrammierung
«Wer wird Millionär?» um 20.15 Uhr. Hier bewegten sich die Ergebnisse auf einem wirklich vitalen Level von 14,1 Prozent bei 0,52 Millionen in der Zielgruppe. Damit war RTL von der Reichweite knapp hinter Grönemeyer, wies aber wegen deutlich längerer Laufzeit einen minimal höheren Anteil auf - letztlich kann Augenhöhe bei den Jüngeren konstatiert werden. Gleiches auch am Gesamtmarkt, an dem 2,76 Millionen und vorzeigbare 13,4 Prozent zugegen waren bei RTL. Am Vorabend gelangte
«Alles was zählt» auf insgesamt 1,25 Millionen Interessierte bei einstellig durchwachsenen 6,9 Prozent. Umworbene waren darunter 0,26 Millionen zu passablen 11,6 Prozent. Im weiteren Verlauf gelang es
«GZSZ» wie immer, die Zahlen zu steigern. Dieses mal gings bis auf schöne 14,0 Prozent bei 0,42 Millionen Zielgruppen-Leuten. Mäßige 7,5 Prozent (1,56 Millionen) waren es insgesamt.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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