Quotencheck: ProSieben-Dokus am Montag

Die vier neuen Reportagen konnten zur Primetime nicht wirklich überzeugen.

Bereits im Oktober, November und Dezember 2025 strahlte ProSieben Reportagen und Dokumentationen von Linda Zervakis, Jenke von Wilmsdorff und Thilo Mischke mit enttäuschenden Werten aus. Die Sendungen erreichten im Durchschnitt nur 0,49 Millionen Zuschauer, bei den Umworbenen wurden sechs Prozent gemessen.

Im März setzte die Fernsehstation auf insgesamt fünf neue Formate. Los ging es mit «THILO MISCHKE. Trump - The greatest Realityshow», bei dem der US-Präsident beleuchtet wurde und Parallelen zu einer Reality-Show gezogen wurden. Lediglich 0,45 Millionen Menschen ab drei Jahren sahen sich am Montag, den 2. März, um 20.15 Uhr die zweistündige Dokumentation an, die auf 1,9 Prozent Marktanteil kam. Unter den jungen Menschen waren 0,22 Millionen, sodass man schwache 4,8 Prozent verbuchte.

«JENKE. Crime. Im Schattenreich der chinesischen Triaden» lief sieben Tage später. Drogenschmuggel, Onlinebetrug und Menschenhandel – ihre kriminellen Geschäfte sind vielfältig, und ihre Arme reichen bis nach Deutschland, beschrieb ProSieben die Dokumentation. Das Thema mag zwar vielfältig sein, doch nur 0,45 Millionen Menschen fanden den Weg zur roten Sieben aus Unterföhring, immerhin hielt man den Marktanteil von 1,9 Prozent. Das Interesse bei den jungen Zusehenden war mit 0,28 Millionen etwas höher und sorgte für einen Marktanteil von 6,6 Prozent.

Es folgte am 16. März «LINDA ZERVAKIS. Made in Germany - zurück an die Weltspitze?». In der Dokumentation wollte die Journalistin herausfinden, warum die Wirtschaft immer wachsen muss. Außerdem suchte sie nach den nächsten großen Zukunftsideen des Landes. Nur noch 0,32 Millionen Menschen interessierten sich für die Dokumentation, die zu 1,4 Prozent Marktanteil führte. Bei den jungen Menschen wurden 0,21 Millionen ermittelt, bei den 14- bis 49-Jährigen sprang ein schwacher Marktanteil von 4,9 Prozent heraus.

Die vierte Dokumentation namens «THILO MISCHKE. Das Geschäft mit dem Coaching - zwischen Motivation und Manipulation» riss ebenfalls nicht aus dem Quotenniveau aus. Das könnte vielleicht auch daran liegen, dass das Thema bereits mehrfach beleuchtet wurde. Mischke recherchierte zwischen Dubai und Thailand. Jedoch wollten die Ergebnisse nur 0,35 Millionen Zuschauer sehen, der Marktanteil lag bei 1,5 Prozent. Mit 0,18 Millionen Zusehenden wurde das niedrigste Ergebnis der Staffel eingefahren, der Marktanteil lag bei schwachen 4,9 Prozent.

Am 30. März wiederholte ProSieben die zwei Jahre alte «JENKE.»-Sendung «Experiment Liebe: Von Dating-App bis Sex-Roboter – Wie lieben wir in Zukunft?», die 0,36 Millionen Zuschauer erreichte und auf 1,4 Prozent kam. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,23 Millionen ermittelt, der Marktanteil lag ebenfalls bei schwachen 4,9 Prozent. Im Durchschnitt erreichten die fünf Sendungen nur noch 0,39 Millionen Zuschauer, das bedeutete magere 1,6 Prozent. Unter den Werberelevanten befanden sich nur 0,22 Millionen, was zu 5,1 Prozent führte.
20.04.2026 12:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/170729
Fabian Riedner

super
schade


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JENKE.

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