Der "FilmMittwoch im Ersten" zeigt am 20. Mai das intensive Familiendrama mit Franziska Hartmann in der Hauptrolle.
Ein Ausflug in die Natur, der in einer Katastrophe endet: Mit
«Kalt» setzt Das Erste zur Primetime auf ein emotional dichtes Drama, das sich mit Schuldfragen und den Folgen eines tragischen Moments auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht die erfahrene Erzieherin Kathleen Selchow, gespielt von Franziska Hartmann, deren Leben nach dem Verschwinden zweier Kinder während eines Kita-Ausflugs aus den Fugen gerät.
Was zunächst wie ein gewöhnlicher Tag beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum. Zwei Kinder sind plötzlich verschwunden, die anschließende Suche nimmt ein tragisches Ende. Für Kathleen beginnt damit eine Spirale aus Selbstzweifeln, Vorwürfen und wachsendem Druck. Auch ihr privates Umfeld bleibt nicht verschont: Ehemann Robert (Božidar Kocevski) und Sohn Luca geraten ebenso unter Belastung wie die Beziehungen zu Kolleginnen und Eltern.
Der Film zeichnet ein vielschichtiges Bild davon, wie ein einzelnes Ereignis das Leben vieler Menschen nachhaltig erschüttern kann. Während Kommissarin Leila Storm (Anne Ratte-Polle) die Ermittlungen vorantreibt, kämpft Kathleen nicht nur um ihre berufliche Existenz, sondern auch um ihr inneres Gleichgewicht. Die Frage nach Verantwortung wird dabei zum zentralen Motiv – und bleibt bewusst nicht eindeutig beantwortet.
«Kalt», inszeniert von Stephan Lacant nach einem Drehbuch von Hans-Ullrich Krause, überzeugt durch seine dichte Atmosphäre und starke Darstellerleistungen. Bereits bei seiner Erstausstrahlung im November 2022 erreichte der Film 4,02 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 15,3 Prozent. Neben der linearen Ausstrahlung am Mittwoch, 20. Mai, um 20:15 Uhr ist «Kalt» auch in der ARD Mediathek verfügbar.
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