Das Erste widmet Udo Lindenberg eine persönliche Dokumentation, die Leben, Karriere und Mythos des Panikrockers beleuchtet.
Mit
«Udo! Rebell. Rockstar. Ikone.» setzt Das Erste am Montagabend zur Primetime auf ein großes Künstlerporträt über Udo Lindenberg. Die Dokumentation von Cornelia Quast läuft am 18. Mai um 20.15 Uhr und bietet einen persönlichen wie umfassenden Blick auf Leben und Werk des Musikers, der seit Jahrzehnten die deutsche Popkultur prägt.
Im Zentrum steht ein ausführliches Interview im legendären Hotel Atlantic Hamburg, das längst zu Lindenbergs Zuhause geworden ist. Von dort aus blickt der Künstler auf seinen Weg zurück – von den Anfängen im westfälischen Gronau bis hin zum Aufstieg zu einer der prägendsten Figuren der deutschen Musikgeschichte. Die Dokumentation zeichnet seinen Durchbruch in den 1970er-Jahren nach und erinnert an Songs wie „Cello“, „Andrea Doria“ oder „Sonderzug nach Pankow“, die längst Kultstatus erreicht haben.
Neben seltenem Archivmaterial und musikalischen Stationen lebt der Film auch von persönlichen Erinnerungen zahlreicher Weggefährten. Unter anderem kommen Maria Furtwängler, Jan Delay und Apache 207 zu Wort, die den Einfluss Lindenbergs auf verschiedene Generationen einordnen. Dabei entsteht das Bild eines Künstlers, der stets Haltung gezeigt hat und sich immer wieder neu erfindet.
Nicht zuletzt beleuchtet «Udo! Rebell. Rockstar. Ikone.» auch Lindenbergs späte Karrierehöhepunkte. Mit dem Hit „Komet“ gelang ihm im Alter von 76 Jahren erstmals der Sprung an die Spitze der Charts. Die ARD-Dokumentation zeigt damit einen Musiker, der auch nach mehr als sechs Jahrzehnten im Geschäft nichts von seiner Relevanz eingebüßt hat – und weiterhin als Stimme seiner Zeit wahrgenommen wird.
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