Der Präsident von Paramount zieht sich im Zuge eines Rechtsstreits aus seinen Ämtern zurück.
Beim Medienkonzern Paramount kommt es zu einem personellen Einschnitt: Jeff Shell wird seine Funktionen als Präsident sowie als Mitglied des Verwaltungsrats niederlegen. Hintergrund ist eine zivilrechtliche Klage, in der ihm Verstöße gegen Offenlegungspflichten der US-Börsenaufsicht vorgeworfen werden. Nach Angaben des Unternehmens habe der Verwaltungsrat die Vorwürfe gemeinsam mit unabhängigen Juristen umfassend geprüft. Dabei sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass die Anschuldigungen keinen Verstoß gegen Wertpapiergesetze belegten. Shell selbst weist die Vorwürfe zurück und hat rechtliche Schritte eingeleitet.
Dennoch entschied sich der Manager, seine Positionen ruhen zu lassen, um sich vollständig auf die juristische Auseinandersetzung zu konzentrieren. Laut Unternehmen soll dieser Schritt auch dazu dienen, mögliche Auswirkungen auf das operative Geschäft zu minimieren.
Paramount, das seit der Fusion mit Skydance als „Paramount, a Skydance Corporation“ firmiert, betonte zugleich die Verdienste Shells für den Konzern. Man habe ihn als wichtigen Berater geschätzt und danke ihm für seine Beiträge zur strategischen Entwicklung.
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