Zum Ostersonntag gab es reichlich Highlights aus der TV-Landschaft. Ein «Tatort»-Abschied und das «Traumschiff», «Wer stiehlt mir die Show?», «Wer wird Millinär?» und «Das Leben des Brian»!
Der Ostersonntag platzte gewissermaßen aus allen Primetime-Nähten! Das Erste verabschiedete mit dem
«Tatort: Unvergänglich» das München-Duo Batic und Leitmayr. Den ersten Teil des Abschieds wollten sich 6,60 Millionen Zuschauer im Schnitt nicht entgehen lassen, so sicherte sich das Erste direkt starke 28,3 Prozent des TV-Marktes. Ebenfalls dominant sind daher die Zahlen der 14- bis 49-Jährigen - mit 0,77 Millionen im angesprochenen Alter konnte sich die blaue Eins auf 18,3 Prozent stützen. Das Zweite hielt mit einer neuen Ausgabe
«Das Traumschiff» dagegen. Mit Florian Silbereisen und Collien Feranndes sicherte sich das ZDF 4,43 Millionen Zuschauer und daher 19,0 Prozent des Martes. Bei den jüngeren Zuschauern dominierte der zweite öffentlich-rechtliche Sender gleichermaßen. Mit 0,64 Millionen Zuschauern aus dieser Gruppe waren satte 15,4 Prozent drin.
Damit sind die jeweiligen Reichweiten-Bestwerte bereits vergeben - die Privaten konnten lediglich nachziehen. Hier zeigte sich vor allem RTL formstark. Mit
«Wer wird Millionär? Das große Oster-Special» sammelte der Köln-Sender 2,51 Millionen Zuschauer ein, was für eine Quote von 13,2 Prozent ausreichte. Für die Zielgruppe konnte 0,36 Millionen Umworbene notiert werden, was zwar 10,3 Prozent und damit einen zweistelligen Marktanteil mit sich bringt, jedoch nicht zum privaten Bestwert ausreicht. Hier setzt sich ProSieben mit
«Wer stiehlt mir die Show?» und 0,43 Millionen Werberelevanten durch. Die rote Sieben wird sich über die 11,7 Prozent freuen, jedoch lief es insgesamt für Winterscheidt mit 0,63 Millionen Zuschauern und 3,2 Prozent eher mäßig.
Zwei andere Primetime-Angebote zogen da schließlich mehr Gesamtreichweite an. Zunächst kam RTLZWEI mit
«Das Leben des Brian» auf 0,67 Millionen Zuschauer (2,9 Prozent MA) und auch VOX war mit
«Grill den Henssler» und 0,87 Millionen Zuschauern (4,4 Prozent MA) erfolgreicher. In der Zielgruppe schaffte der Python-Film aus Grünwald 0,27 Millionen Umworbene, die Koch-Show bei der roten Kugel kam auf 0,22 Millionen. Damit lagen die Quoten bei 6,6 Prozent für München und 6,0 Prozent für Köln. Wiederum in dieser Sparte besser als die zwei zuletzt genannten Formate war Sat.1.
Der Bällchensender zeigte
«Kung Fu Panda 4» und begeisterte damit 0,29 Millionen 14- bis 49-Jährige - was Unterföhring damit auf 7,1 Prozent des Marktes platzierte. Insgesamt enttäuschte der Animationsfilm mit 0,61 Millionen Zuschauern und 2,7 Prozent eher. In allen Belangen auf dem letzten Platz des Primetime-Checks ist Kabel Eins. Mit
«Men in Black» kam der Classics-Sender auf lediglich 0,49 Millionen Zuschauer insgesamt, das waren am Markt nur dünne 2,2 Prozent. Die Zielgruppe definiert sich mit 0,21 Millionen Umworbenen und daher 5,3 Prozent.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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