Gegen die Casting-Programmierung bei RTL wurde eine ganze Wand an Filmen aufgereiht.
Man konnte die folgende Primetime-Abfolge bereits vorausahnen: Es war wieder mal das Zweite Deutsche Fernsehen mit einer neuen Ermittlungsgeschichte
«Wilsberg - Mogelpackung», die in Front lag. Denn die Produktion holte führende 5,68 Millionen und hohe 29,2 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in immerhin passabler Anzahl vertreten – 8,3 Prozent bei 0,25 Millionen waren zugegen.
Auf einen blassen Rang zwei bei allen ist die Komödien-Wiederholung
«Das perfekte Geheimnis» im Ersten ins Ziel gekommen. Dies tat sie ob lediglich 1,76 Millionen, welche zu für den Sender ungewohnt einstelligen 9,1 Prozent führten. In der jüngeren Gruppe gelangte man hingegen auf 0,36 Millionen, die in dieser übergeordnet mauen Primetime schöne 11,7 Prozent in dieser Kategorie brachten. Am drittbesten hinter den Öffis lief es noch für RTL mit
«Deutschland sucht den Superstar». Damit wies der Sender akzeptable 8,5 Prozent durch 1,58 Millionen auf, die über dem Senderschnitt der Kölner lagen. Bezüglich der 14-49-Jährigen waren ebenfalls 0,36 Millionen zu passablen 11,9 Prozent dabei - es war dennoch der niedrigste Startwert in der Geschichte des Castingformats.
Für eigenes Dafürhalten noch ordentlich stand indes ProSieben mit einer Action-Wiederholung da, wo der Film
«Guardians of the Galaxy Vol. 2» gezeigt wurde. Die Story brachte die Resonanzen auf 9,2 Prozent und 0,28 Millionen. Am Gesamtmarkt jedoch bloß 0,71 Millionen zu verhaltenen 3,8 Prozent sahen zu. Bei Sat.1 gelangte die aufgewärmte Animation
«Hui Buh und das Hexenschloss» bloß auf verbesserungswürdige 6,1 Prozent durch 0,19 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren gräuliche 0,75 Millionen (3,9 Prozent) zugegen. Im Hause RTLZWEI fiel der Zuspruch für
«Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht (1)» vertretbar aus, der Anteil belief sich auf durchwinkbare 4,4 Prozent durch 0,14 Millionen in der Zielgruppe. Insgesamt waren lediglich 0,31 Millionen und ganz dünne 1,6 Prozent zugegen.
Völlig abgeschmiert sind VOX und Kabel Eins. Die rote Kugel schnitt mit der Agenten-Wiederholung
«James Bond 007 - Leben und sterben lassen» katastrophal ab. Jene mobilisierte nur äußerst magere 2,9 Zielgruppen-Prozent zu 0,09 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,64 Millionen zu durchwachsenen 3,4 Prozent waren dabei. Noch dahinter kam Kabel ins Ziel mit
«FBI: Special Crime Unit». Mit Folge eins extrem desolate 1,7 Zielgruppen-Prozent (0,05 Millionen) standen auf dem Tableau, anschließend wenigstens leicht gestiegene 2,3 Prozent wegen 0,07 Millionen, die natürlich aber dennoch grottenschlecht waren. Gesamt maximal 0,56 Millionen und 3,0 Prozent verfolgten die Crime-Geschichten. Zu erwähnen ist, dass beide Vollprogramme damit hinter dem Spartensender Nitro lagen, wo
«2. Bundesliga» mit Hälfte eins auf 3,8 Zielgruppen-Prozent kam.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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