«A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe»: Berlinale-Drama kommt spät

Mit dem Werk von Nicolette Krebitz bringt Das Erste ein ungewöhnliches Liebesdrama ins Fernsehen.

Neben der Verfügbarkeit in der ARD Mediathek (8. Mai) erhält der Spielfilm «A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe» nun auch seine lineare Premiere: Das Erste strahlt die deutsch-französische Produktion am Sonntag, 10. Mai, um 23.35 Uhr aus. Damit platziert der Sender das ungewöhnliche Liebesdrama bewusst im Spätprogramm, wo anspruchsvollere Stoffe traditionell ihren Platz finden.

Der Film von Nicolette Krebitz erzählt die Geschichte einer ungleichen Beziehung zwischen der ehemaligen Schauspielerin Anna (Sophie Rois) und dem jungen Außenseiter Adrian (Milan Herms). Nach einem Überfall kreuzen sich ihre Wege erneut, als Anna den Jugendlichen im Sprechen unterrichten soll. Aus der anfänglichen Zweckgemeinschaft entwickelt sich eine intensive Verbindung, die beide schließlich dazu bringt, Berlin hinter sich zu lassen und von einem Neuanfang am Meer zu träumen.

Zum weiteren Ensemble zählen unter anderem Udo Kier, Lilith Stangenberg sowie Moritz Bleibtreu. Der Film, der 2022 bei der Internationale Filmfestspiele Berlin uraufgeführt wurde, setzt auf eine eigenwillige, bewusst reduzierte Inszenierung und stellt eine Liebesgeschichte jenseits gängiger Konventionen in den Mittelpunkt. Kritisch fiel die Resonanz gemischt aus: Während einige Beobachter die besondere Atmosphäre und den Mut zur Unkonventionalität hervorhoben, wurde an anderer Stelle die sprunghafte Dramaturgie kritisiert.
03.04.2026 07:34 Uhr Kurz-URL: qmde.de/170441
Fabian Riedner

super
schade


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