Die Filmakademie hat die Kandidaten für den 76. Deutschen Filmpreis bekanntgegeben. «In die Sonne schauen» wurde für elf Preise vorgeschlagen, «Gelbe Briefe» erhielt neun Nominierungen.
Die Nominierungen für den Deutscher Filmpreis 2026 sind veröffentlicht worden und bieten einen breiten Überblick über das aktuelle deutsche Filmschaffen. In der Kategorie Spielfilm gehen unter anderem «22 Bahnen» (5 Nominierungen), «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke» (7), «Amrum» (6), «Das Verschwinden des Josef Mengele» (7), «Gelbe Briefe» (9) und «In die Sonne schauen» (11) ins Rennen um die begehrten Lolas. In den Regie-Kategorien treten unter anderem Simon Verhoeven, İlker Çatak und Mascha Schilinski gegeneinander an.
Bei den Schauspielpreisen sind unter anderem Senta Berger, Luna Wedler und Özgü Namal als beste Darstellerinnen nominiert, während bei den männlichen Hauptrollen Bruno Alexander, August Diehl und Tansu Biçer ins Rennen gehen. In den Nebendarsteller-Kategorien finden sich bekannte Namen wie Jannis Niewöhner und Peter Kurth.
In den technischen Gewerken dominieren insbesondere Produktionen wie «Gelbe Briefe» und «In die Sonne schauen», die mehrfach nominiert wurden – etwa in den Bereichen Kamera, Schnitt, Szenenbild und Kostümbild. Auch «Das Verschwinden des Josef Mengele» ist in mehreren Kategorien vertreten. Auch in den weiteren Kategorien zeigt sich eine große Bandbreite: Im Dokumentarfilm-Wettbewerb wurden «Im Prinzip Familie», «Siri Hustvedt – Dance Around the Self» sowie «Soldaten des Lichts» nominiert, während bei den Kinderfilmen «Das geheime Stockwerk» und «Zirkuskind» zur Auswahl stehen.
Neben den Wettbewerbspreisen wird Wim Wenders mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Als besucherstärkster Film des Jahres wurde «Das Kanu des Manitu» hervorgehoben. Damit zeichnet sich ein Jahrgang ab, der sowohl künstlerisch ambitionierte Werke als auch publikumswirksame Produktionen umfasst. Die von Christian Friedel moderierte, feierliche Verleihung des Deutschen Filmpreises am 29. Mai wird am selben Abend in der ARD übertragen – um 19:00 Uhr als Livestream in der ARD Mediathek sowie um 22:20 Uhr im Ersten.
Spielfilm
• «22 Bahnen»
• «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke»
• «Amrum»
• «Das Verschwinden des Josef Mengele»
• «Gelbe Briefe»
• «In die Sonne schauen»
Dokumentarfilm
• «Im Prinzip Familie»
• «Siri Hustvedt – Dance Around the Self»
• «Soldaten des Lichts»
Kinderfilm
• «Das geheime Stockwerk»
• «Zirkuskind»
Regie
• Simon Verhoeven, «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke»
• İlker Çatak, «Gelbe Briefe»
• Mascha Schilinski, «In die Sonne schauen»
Drehbuch
• Simon Verhoeven, «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke»
• İlker Çatak, Ayda Meryem Çatak, Enis Köstepen, «Gelbe Briefe»
• Mascha Schilinski, Louise Peter, «In die Sonne schauen»
Darstellerin
• Luna Wedler, «22 Bahnen»
• Senta Berger, «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke»
• Özgü Namal, «Gelbe Briefe»
Nebendarstellerin
• Laura Tonke, «22 Bahnen»
• Claudia Geisler-Bading, «In die Sonne schauen»
• Lena Urzendowsky, «In die Sonne schauen»
Darsteller
• Bruno Alexander, «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke»
• August Diehl, «Das Verschwinden des Josef Mengele»
• Tansu Biçer, «Gelbe Briefe»
Nebendarsteller
• Jannis Niewöhner, «22 Bahnen»
• Michael Wittenborn, «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke»
• Peter Kurth, «Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße»
• Thorsten Merten, «Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße»
• Leonard Kunz, «Der Tiger»
Kamera & Bildgestaltung
• Karl Walter Lindenlaub, «Amrum»
• Vladislav Opelyants, «Das Verschwinden des Josef Mengele»
• Judith Kaufmann, «Gelbe Briefe»
• Fabian Gamper, «In die Sonne schauen»
Schnitt
• Gesa Jäger, «Gelbe Briefe»
• Evelyn Rack, «In die Sonne schauen»
• Maxine Goedicke, «Siri Hustvedt – Dance Around the Self»
Szenenbild
• Vladislav Ogay, «Das Verschwinden des Josef Mengele»
• Zazie Knepper, «Gelbe Briefe»
• Cosima Vellenzer, Maike Kiefer, «In die Sonne schauen»
Kostümbild
• Birgit Missal, «Amrum»
• Tatiana Dolmatovskaya, «Das Verschwinden des Josef Mengele»
• Sabrina Krämer, «In die Sonne schauen»
Maskenbild
• Maike Heinlein, «Amrum»
• Mariia Tutukina, «Das Verschwinden des Josef Mengele»
• Anne-Marie Walther, Irina Schwarz, «In die Sonne schauen»
Filmmusik
• Dascha Dauenhauer, «22 Bahnen»
• Stefan Götsch (Hainbach), «Amrum»
• Lorenz Dangel, «Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße»
• Marvin Miller, «Gelbe Briefe»
Tongestaltung
• Eckhard Kuchenbecker, Dominik Schleier, Nico Krebs, Christoph Merkele, Hanse Warns, «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke»
• Joern Martens, Tobias Fleig, Corinna Fleig, Richard Borow, «Amrum»
• David Almeida-Ribeiro, Olivier Touche, Olivier Goinard, «Das Verschwinden des Josef Mengele»
• Claudio Demel, Billie Mind, Kai Tebbel, Sebastian He, «In die Sonne schauen»
• Jacques Kieffer, Tobias Koch, Bertin Molz, «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?»
Visuelle Effekte
• Tomer Eshed, Dennis Rettkowski, Frank Kaminsk, «Die Schule der magischen Tiere 4»
• Michael Wortmann, Frank Schlege, «Momo»
• Max Riess, Mona Mohr, «Woodwalkers 2»
Ehrenpreis
• Wim Wenders
Besucherstärkster Film
• «Das Kanu des Manitu»
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