Befreien sich Stefan und Bully aus der Einstelligkeit?

Von 13,7 Prozent (August 2025) sank die November-Ausgabe auf bedenkliche 8,2 Prozent, weil nur noch 0,25 Millionen Umworbene zusahen - und jetzt im März 2026?

Nachdem Stefan Raab in den Vorwochen ein Moderationsduo mit Barbara Schöneberger bildete, war er am gestrigen Samstag, den 28. März, wieder in der Kandidaten-Rolle zusammen mit Michael Bully Herbig zu sehen - zum ersten Mal in 2026 kamen sie mit ihrer Spielshow «Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli» zusammen auf die Schirme. Damit war auch klar, dass das Format trotz eingebrochener Quoten vorerst weiterging. Denn jene bewegten sich mit der letzten Ausgabe im November auf einem klar nachgelassenen Niveau. Die Zuschauerzahlen in der Zielgruppe brachen erstmals in die Einstelligkeit. Von 13,7 Prozent (August 2025) sank die Ausgabe auf bedenkliche 8,2 Prozent, weil nur noch 0,25 Millionen Umworbene zusahen. Konnte nun zumindest wieder das Comeback in die Zweistelligkeit erreicht werden?

Schaut man auf das Einschaltverhalten in der wichtigen Haupt-Zielgruppe der 14-49-Jährigen, lässt sich bei ihnen zur Erleichterung der Verantwortlichen wirklich eine klar optimierte Flughöhe festmachen - 0,41 Millionen zu guten 14,4 Prozent ließen sich messen und steigerten die Relationen demzufolge wieder in die Zweistelligkeit. Ob dies auch die Führung bedeutete ist noch nicht final, da die ARD-Daten mit VSS noch fehlen. Zu bemerken ist, dass der Anteil sicherlich aber auch mit durch die lange Laufzeit bis ein Uhr gepusht wurde. Die Zielgruppen-Reichweite ist zwar in Ordnung, jedoch nicht überragend - die Raab/Schöneberger-Show in den Vorwochen lag beispielsweise höher. Von den Älteren Zuschauenden ließen sich derweil gleichfalls gestiegene 1,17 Millionen blicken, die zu immerhin mäßigen 7,6 Prozent am Gesamtmarkt führten.

Am Vorabend erholte sich zudem das inzwischen auch Samstag wieder eingesetzte Promi-Magazin «Exclusiv», welches sich von seinen katastrophalen Zielgruppen-Resonanzen um fünf Prozent etwas befreien konnte. Dieses Mal ergab sich eine Sehbeteiligung von leicht erhöhten 0,17 Millionen, die schon für akzeptable 8,5 Prozent in der Zielgruppe langten. Die Ergebnisse, die beim Gesamtpublikum fertiggebracht wurden, können in Anbetracht 7,3 Prozent bei 1,04 Millionen auch als ok betrachtet werden.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
29.03.2026 08:31 Uhr Kurz-URL: qmde.de/170295
Mario Thunert

super
schade


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Exclusiv

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