Direkt im Anschluss an Heidi Klums Modelshow setzt der Sender auf eine neue Reality-Marke mit Désirée Nick.
ProSieben baut sein Reality-Portfolio weiter aus und setzt am 16. April auf einen klaren Themenabend: Im Anschluss an «Germany’s Next Topmodel» startet um 22.35 Uhr die neue Show
«Die Realitystar Academy», deren Start bei Joyn ebenfalls für den 16. April angekündigt wurde. Der Sender zeigt zum Auftakt gleich zwei Episoden am Stück, die bis 00.40 Uhr laufen und damit den späten Donnerstagabend komplett im Reality-Genre halten. Für ProSieben ist das Format eine Free-TV-Premiere, nachdem die erste Staffel bereits produziert wurde und nun erstmals einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird.
Im Mittelpunkt der neuen Sendung steht Reality-Ikone Désirée Nick, die als Direktorin einer fiktiven Akademie auftritt. Insgesamt 18 Teilnehmer ziehen in die „Realitystar Academy“ ein und müssen sich dort in verschiedenen Disziplinen beweisen. Anders als in klassischen Trash-Formaten geht es laut Konzept nicht nur um Konflikte und Drama, sondern auch um „echte Reality-Fähigkeiten“. Auf dem Stundenplan stehen ungewöhnliche Fächer wie Biologie, Deutsch oder Sozialkunde, die von bekannten Reality-Gesichtern unterrichtet werden. Wer nicht überzeugt, erhält den sprichwörtlichen „blauen Brief“ und steht vor dem Rauswurf.
Mit der Doppelfolge zum Start setzt der Sender auf einen schnellen Einstieg und hofft, möglichst viele Zuschauer aus dem Umfeld von «Germany’s Next Topmodel» mitzunehmen. Die Platzierung direkt nach der etablierten Modelshow ist dabei kein Zufall: Beide Formate setzen auf Wettbewerb, Personality und Inszenierung, unterscheiden sich aber in ihrer Tonalität.
Nick sagte dazu: „Was nützt das größte Ego, wenn es nicht mit einer brillanten Performance einhergeht? Mit Riesenegokann man trotzdem der größte Langweiler sein – und vor allem sozial inkompatibel. Es geht hier um Entertainment. Unterhaltungskunst entsteht nicht per Zufall. Wir vermitteln das Rüstzeug, um in einem Reality-Format bestehen zu können – und zwar nicht durch Mitleid, Suchtverhalten oder Exzesse, sondern durch Humor, Charme, Fantasie und Esprit. Wer ein Star werden will, muss immer wieder neu beweisen, was er der Welt zu schenken hat. Daran scheitern sogar Promis der Kategorie Ypsilon, weil sie die Kunst der Unterhaltung unterschätzt haben. Ich stehe hinter meinen Studierenden– aber manchmal schwinge ich auch die Peitsche.“
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel