Einer der größten Bankeinbrüche Deutschlands dient als Vorlage für eine fiktionale Crime-Produktion.
Der spektakuläre Bankeinbruch in Gelsenkirchen Ende 2025 wird zur Grundlage einer neuen Serienproduktion: Für filmpool fiction entwickelt Autor und Regisseur Christian Bach gemeinsam mit Produzentin Iris Kiefer und Susanna Enk einen Event-Mehrteiler, der den aufsehenerregenden Fall dramaturgisch aufarbeitet. Der echte Fall ist bis heute Gegenstand intensiver Ermittlungen. Hunderte Einsatzkräfte arbeiten an der Aufklärung, tausende Beweisstücke müssen ausgewertet werden.
Im Zentrum steht der Einbruch in die Sparkassen-Filiale im Stadtteil Buer, bei dem rund 3200 Schließfächer aufgebrochen wurden. Der Schaden wird auf eine Summe zwischen 30 und über 100 Millionen Euro geschätzt – damit zählt die Tat zu den größten Coups in der bundesdeutschen Kriminalgeschichte und sorgte auch international für Aufmerksamkeit. Die Täter gingen dabei hochprofessionell vor: Über eine benachbarte Tiefgarage verschafften sie sich Zugang zum Gebäude, durchbohrten eine Stahlbetonwand und gelangten so in den Tresorraum. Besonders brisant: Bereits vor der Entdeckung hatte es einen Brandmeldealarm gegeben, der jedoch zunächst keine konkreten Hinweise auf den Einbruch lieferte.
Die geplante Serie will den Fall nicht nur aus Sicht der Täter erzählen, sondern ein vielschichtiges Bild zeichnen. Neben den Ermittlungen stehen auch die Perspektiven der betroffenen Kunden, der Einsatzkräfte und der Stadtbevölkerung im Fokus – Menschen, die plötzlich Teil eines außergewöhnlichen Verbrechens wurden. Autor Christian Bach nähert sich dem Stoff mit regionalem Bezug: Als gebürtiger Ruhrgebietler will er die Geschichte nicht nur als klassischen Crime-Thriller inszenieren, sondern auch die gesellschaftlichen Auswirkungen eines solchen Ereignisses beleuchten. Die Serie basiert auf realen Ereignissen, ist jedoch als fiktionale Bearbeitung konzipiert.
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