Bei der Sat.1-Dokumentation versuchte man, über eine Grenze unkontrolliert einzureisen. Das zog auch diesmal nicht wirklich die Massen an. Schlimmer noch: Das nachfolgende Programm hatte mehr Zuschauer.
Die ersten drei Episoden von
«Ronzheimer» mit „Bild“- und „Welt“-Journalist Paul Ronzheimer erreichten nicht mehr als 0,65 Millionen Zuschauer, immerhin verbuchte die erste Folge 8,3 Prozent bei den Umworbenen. Bei den zwei anderen Ausgaben war das Bild mit 3,6 und 4,8 Prozent mehr als schlecht. In der neuen Folge „Wie geht’s, Deutschland? – Migrations-Wende“, in der ein Team mit einem Transporter über die Grenze fuhr, schalteten 0,42 Millionen Menschen ein. Die Sendung mit einem Talk mit Innenminister Alexander Dobrindt (CDU) verbuchte 2,0 Prozent. Unter den Werberelevanten befanden sich 0,15 Millionen, was zu 4,2 Prozent führte.
Zwischen 22.05 und 23.05 Uhr folgte die neue
«Spiegel TV – Reportage» mit dem Titel „Stress auf Streife. Polizei unter Druck?“. Diese Reportage über Polizisten, die sich Beleidigungen, Drohungen und Angriffe gefallen lassen müssen, sahen 0,46 Millionen Zuschauer. Der Film holte einen Marktanteil von 3,3 Prozent. Unter den für die Werbewirtschaft wichtigen Menschen waren 0,15 Millionen, was zu 6,0 Prozent Marktanteil führte.
«Hartz und herzlich» holte einmal mehr für RTLZWEI gute Werte. Zwischen 20.15 und 22.15 Uhr sahen 0,45 Millionen Menschen die Geschichte über die 60-jährige Stefanie, die den Sprung ins Arbeitsleben geschafft hat: Seit über einem Jahr arbeitet sie nun Vollzeit in einer Fischgaststätte. Doch das Problem ist: Sie muss über 3.000 Euro an das Jobcenter zurückbezahlen. Das Format sicherte RTLZWEI 2,1 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,16 Millionen gezählt, das führte zu 4,4 Prozent. Die Wiederholung von
«Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?» verbuchte im Anschluss 0,45 Millionen Zuschauer, mit 0,13 Millionen wurden 6,0 Prozent eingefahren.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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