Ingo Zamperoni stellt zur Primetime die Frage nach der Finanzierbarkeit des deutschen Sozialstaats.
Das Erste setzt am kommenden Mittwochabend (25. März) auf gesellschaftspolitische Debatte: Um 21:45 Uhr widmet sich
«Die 100 – Was Deutschland bewegt» dem Thema „Können wir uns diesen Sozialstaat noch leisten?“. Moderator Ingo Zamperoni führt durch die interaktive Politshow, in der 100 Bürgerinnen und Bürger ihre Positionen zu einem der aktuell umstrittensten Themen der deutschen Innenpolitik einbringen.
Das Format lebt von der direkten Beteiligung: Die Teilnehmenden stammen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und werden erst kurz vor der Sendung mit dem Thema konfrontiert. Zwei Journalistinnen oder Journalisten liefern im Studio Pro- und Kontra-Argumente, während das Publikum abstimmt und seine Sichtweisen schildert. Ziel ist es, Meinungen in Bewegung zu bringen und den Diskurs sichtbar zu machen – inklusive der Frage, ob und wie sich Positionen im Verlauf der Sendung verändern.
Inhaltlich reiht sich die Ausgabe in eine Serie kontroverser Debatten ein, mit denen sich «Die 100» bereits in der Vergangenheit beschäftigt hat – darunter Migration, Klimaschutz oder die Schuldenbremse. Gerade die Frage nach der Zukunft des Sozialstaats dürfte dabei auf ein besonders breites Meinungsspektrum stoßen.
Unabhängig davon zeigt Das Erste bereits um 20:15 Uhr im Rahmen des „FilmMittwoch im Ersten“ den Fernsehfilm «Louma – Familie ist kein Kinderspiel». Das Drama erzählt von einer Patchwork-Familie, die nach dem plötzlichen Tod der Mutter zusammenfinden muss und sich mit neuen Rollen, Konflikten und Verantwortlichkeiten konfrontiert sieht. Inhaltlich steht die Produktion damit für ein emotionales Familiendrama – und bildet keinen thematischen Bezug zur anschließenden politischen Diskussion in «Die 100».
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