Zaslav kassiert über 550 Millionen Dollar bei WBD-Übernahme

Der Warner-Boss profitiert massiv vom geplanten Zusammenschluss mit Paramount.

Im Zuge der geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance winkt CEO David Zaslav eine gewaltige Abfindung. Laut aktuellen Unternehmensangaben beläuft sich das sogenannte „Golden Parachute“-Paket auf mindestens 550 Millionen US-Dollar. Die Summe setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und könnte sich je nach Zeitpunkt des Abschlusses noch verändern.

Konkret erhält Zaslav rund 34,2 Millionen Dollar als Barabfindung sowie Aktienpakete im Wert von etwa 517,2 Millionen Dollar im fusionierten Unternehmen. Hinzu kommen kleinere Zusatzleistungen wie Gesundheitsleistungen. Besonders brisant: Zusätzlich ist eine Steuerkompensation von geschätzt 335,4 Millionen Dollar vorgesehen. Diese könnte allerdings deutlich sinken oder ganz entfallen, falls sich der Abschluss des Deals verzögert.

Auch andere Top-Manager von Warner Bros. Discovery profitieren erheblich von der milliardenschweren Transaktion. So soll Streaming-Chef J.B. Perrette rund 142 Millionen Dollar erhalten, Strategiechef Bruce Campbell etwa 121,5 Millionen Dollar und Finanzchef Gunnar Wiedenfels rund 120 Millionen Dollar. International-Chef Gerhard Zeiler kann mit etwa 82,6 Millionen Dollar rechnen.

Der Zusammenschluss selbst hat ein Volumen von rund 111 Milliarden Dollar und gilt als einer der größten Deals der Medienbranche. Paramount rechnet derzeit mit einem Abschluss im dritten Quartal 2026. Sollte sich der Deal verzögern, könnten durch sogenannte „Ticking Fees“ zusätzliche Kosten entstehen, was wiederum den Wert der Aktienpakete für die Führungskräfte weiter erhöhen würde.
18.03.2026 00:46 Uhr Kurz-URL: qmde.de/169869
Fabian Riedner

super
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