Trotz schlechter Einschaltzahlen spielt RTL seinen Stiefel durch.
Die Quoten waren in der letzten Staffel eine Katastrophe, die Streamingresonanzen auch nicht der große Aufschlag - mangels Alternativen scheint sich der Kölner Sender RTL aber trotzdem weiter mit seinen
«Bachelors» behelfen zu wollen. Zumindest kündigte der Kanal jetzt an, den Dating-Trash fortzusetzen, und zwar in der zuletzt etablierten Doppel-Konstellation. In Südafrika suchen nämlich sowohl Sebastian Paul (33), als auch Tim Reitz (35) nach Frauen.
Das sind die zwei neuen Akteure: Sebastian Paul (33) aus Düsseldorf ist seit 15 Jahren Leistungssportler und ehemaliger Polizist. Auf seinem Social-Media-Kanal ist er als Sport- und Ernährungscoach aktiv, um Menschen körperlich in Form zu bringen. In seiner letzten Beziehung war er bereits verlobt. RTL beschreibt Sebastian weitergehend als aktiven Typen, der sich gerne neuen sportlichen Herausforderungen stelle und das Leben bewusst angehe. Gleichzeitig wisse er die kleinen Dinge zu genießen – gutes Essen und richtig guter Kaffee gehören für ihn unbedingt dazu: "Meine Leidenschaft als Hobby-Barista sorgt dafür, dass der Kaffee zuhause genauso gut schmeckt wie im Lieblingscafé."
Tim Reitz (35) aus Köln ist Geschäftsführer eines Personaldienstleisters im Pflege- und Pädagogikbereich. In den letzten Jahren habe er sich laut Senderbeschreibung nahezu vollständig auf seinen Job konzentriert, bis er schließlich die Reißleine zog. Inzwischen habe er gelernt, wieder stärker auf seine eigenen Gefühle zu hören. "Ich habe die Schublade mit meinen Emotionen wiedergefunden", sagt er. Nach vielen stressigen Jahren habe er wieder Lust auf Schmetterlinge im Bauch.
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«Die Bachelors» 2026 will RTL zeitnah bekanntgeben. Unter anderem der genaue Starttermin steht noch aus. Fest steht aber bereits jetzt schon, dass sich das Format deutlich wird steigern müssen, wenn es wieder in die Nähe eines Erfolgs rücken will. Die 15. Staffel erreichte linear bloß 0,77 Millionen Zuschauer und mickrige 3,6 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden auch nur 0,25 Millionen angelockt, das bedeutete schlechte 6,6 Prozent. Zwischenzeitlich war die Sendung mit Tiefstwerten von 4,2 und 5,2 Prozent in der Zielgruppe gar ein richtiger Totalausfall. Bei den Programm-Marken On Demand performte man stellenweise erbaulicher mit 0,50 Millionen Kontakten, teilweise wurden aber auch nur um die 0,30 Millionen ausgewiesen - mit den erfolgreichsten RTL-Brands konnte die in die Jahre gekommene Produktion jedenfalls deutlich nicht mithalten.
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