Die neue Folge von «37°Leben» begleitet zwei junge Deutsche in Jerusalem – zwischen Glauben, Geschichte und Identitätssuche.
Am Sonntag, 5. April 2026, um 09.03 Uhr zeigt ZDF die Dokumentation
«37°Leben» mit der Geschichte “Jerusalem – Auf der Suche nach den Wurzeln“. Bereits ab dem 3. April steht die Produktion im Streamingangebot des Senders bereit. Der Film porträtiert junge Menschen, die in Jerusalem nach spirituellen, kulturellen und persönlichen Antworten suchen.
Im Mittelpunkt steht Hannah (26), Theologiestudentin aus Tübingen, die ein Studienjahr in Jerusalem verbringt. Für sie ist die Stadt ein „Ort permanenter Gleichzeitigkeit“, in dem Vergangenheit und Gegenwart untrennbar ineinandergreifen. Das Filmteam begleitet sie unter anderem zur Grabeskirche, die im Christentum als Ort der Kreuzigung und Auferstehung Jesu gilt, sowie nach Emmaus Nicopolis. Auch bei archäologischen Ausgrabungen in Galiläa ist sie dabei – auf Spurensuche nach historischen Bezügen zu biblischen Erzählungen. Hannah hat sich ihren Bildungsweg nach einem Hauptschulabschluss selbst erkämpft und verbindet wissenschaftliche Neugier mit persönlichem Glauben.
Parallel erzählt die Reportage die Geschichte von Josef (19), einem jungen Juden aus Stuttgart, der ein Freiwilligenjahr in Jerusalem absolviert. Im Alyn-Hospital betreut er schwerkranke Patientinnen und Patienten und arbeitet eng mit Mohammed zusammen, der im Rollstuhl sitzt. Josef lebt unweit der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und setzt sich intensiv mit seiner jüdischen Identität auseinander. Erfahrungen mit Antisemitismus in Deutschland haben seinen Wunsch bestärkt, Israel nicht nur zu besuchen, sondern den Alltag vor Ort kennenzulernen.
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel