Trotz erfahrener Autoren und einer aufwendigen Produktion bleiben viele Szenen Stückwerk – auch Mario Thunert und Fabian Riedner zeigen sich von dem Film wenig begeistert.
Bastian Pastewka drehte im vergangenen Jahr den Kriminalfilm «Fabian und die mörderische Hochzeit» mit der UFA in Zusammenarbeit mit Amazon MGM Studios Deutschland für den Streamingdienst Prime Video. Die Originalproduktion wurde am 6. Februar 2026 veröffentlicht und kam im Februar auf fast 1,4 Millionen Abrufe.
Für das Drehbuch waren Martin Eigler, Sönke Lars Neuwöhner und Sven S. Poser verantwortlich, die bereits das Pastewka-Projekt «Morgen hör ich auf» für das ZDF schrieben. Die Regie führte Markus Sehr, der zuletzt auch «Miss Sophie – Same Procedure as Every Year» umsetzte. Obwohl die Originalzutaten stimmten, sind Mario Thunert und Fabian Riedner von dem Werk wenig angetan.
Pastewka spielt einen Betrüger, dessen Rolle immer wieder zwischen Ernsthaftigkeit und Komödie wankt, was selten überzeugt. Der Plot reißt beispielsweise zahlreiche Szenen an; erst am Ende werden aus den vielen Szenen mit Löchern ein Gesamtbild geschmiedet. Das ist allerdings auch bei sogenannten Krimi-Dinnern ähnlich, die die Zuschauer mit tausenden Hinweisen verwirren wollen. Zahlreiche Medien besprachen den Film, eine überwältigende Lobeshymne gab es allerdings nicht.
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