Konnte sich Mario Barth aus seiner Krise befreien, oder rutschte er im Ranking wieder ab? Auch interessant war, ob der Neuhauser-Film mit dem ZDF-Krimi mithalten konnte.
Das Zweite Deutsche Fernsehen gewann gestern mit einer routinierten Performance die Primetime. Ab 20.15 Uhr war es demzufolge die neue Ermittlungsgeschichte
«Friesland - Schiffe schrotten» bei der insgesamt 5,79 Millionen zu ganz tollen 25,4 Prozent dabei waren. Das reichte klar zur Marktführung unter sämtlichen linearen Primetime-Programmen. In der jüngeren Gruppe wies der Sender mit dem Film solide 8,6 Prozent durch 0,34 Millionen auf.
Auf einen ordentlichen Rang zwei bei allen ist schließlich das Erste mit dem neuen Neuhauser-Film
«Makellos - Eine kurze Welle des Glücks» gelangt. Insgesamt waren respektable 3,52 Millionen zu soliden 15,5 Prozent dabei. In der jüngeren Gruppe wies der Sender 7,2 Prozent durch 0,29 Millionen auf - wenigstens noch akzeptable Resultate. Bei den 14-49-jährigen auf die beste Position kam ProSieben - allerdings nicht sonderlich rühmlich. Der Sender war mit
«Germany's Next Topmodel» trotz noch überdurchschnittlicher Zahlen etwas lädiert unterwegs, weil bei der Ausstrahlung ein Staffeltief von 11,6 Zielgruppen-Prozent (0,43 Millionen) herauskam. Am Gesamtmarkt mobilisierte das Casting nur 1,01 Millionen zu höchstens noch mittelmäßigen 4,9 Prozent.
Etwas verbessert stand indes RTL da, wo Mario Barth ein Stück zulegte. Die Empörungscomedy
«Mario Barth deckt auf» setzte die Resonanzen immerhin auf recht passable 9,9 Prozent und 0,37 Millionen - damit kratzte er wenigstens an der Zweistelligkeit und holte Platz zwei in der Zielgruppe. Am Gesamtmarkt 1,26 Millionen zu mittelmäßigen 6,1 Prozent sahen zu. Nebenan im Hause VOX war man mit einer neuen Folge
«stern TV Reportage - Unser Hauptstadtflughafen» sehr ähnlich unterwegs, der Anteil kam auf schöne 9,4 Prozent durch gleichfalls 0,37 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren lediglich 0,71 Millionen (blasse 3,2 Prozent) zugegen.
Angeschlagen folgte eine Ecke dahinter Sat.1, wo
«Das große Promibacken» bei den Jüngeren weiter im Blues steckt. Verfolgen wollten die eine Ausgabe der neuen Staffel bloß 0,24 Millionen 14-49-Jährige, die die Zahlen bei durchwachsenen 6,7 Prozent beließen. Inklusive der Älteren ließen sich 1,25 Millionen bei vernünftigen 6,3 Prozent ansprechen. Mittelprächtig war Kabel Eins zugegen, wo der 2013er Actioner
«Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben» abgespielt wurde. Mäßige 4,8 Prozent (0,19 Millionen) standen auf dem Tableau. Insgesamt 0,75 Millionen zu ausbaufähigen 3,5 Prozent wurden gemessen. Ganz hinten fand sich RTLZWEI mit
«Die Wollyns» wieder, welche diese Woche unter vier Prozent rutschten. Sie brachten folglich nur noch ernüchternde 3,3 Zielgruppen-Prozent zu 0,13 Millionen und 3,6 Prozent bei gleicher Reichweite mit Folge zwei. Mit Bezug zur älteren Zuschauerschaft lassen sich bloß Größenordnungen von niedrigen 1,7/2,1 Prozent bei maximal 0,42 Millionen konstatieren.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel