Die neue Dokumentarserie rekonstruiert einen Missbrauchsskandal rund um einen spanischen Reiseveranstalter.
Der Streamingdienst Netflix bringt am 27. März die neue True-Crime-Dokuserie
«The Predator of Seville» an den Start. Die Produktion zeichnet einen Fall nach, bei dem ein Reiseleiter beschuldigt wurde, mehrere internationale Studentinnen in Spanien missbraucht zu haben. Im Mittelpunkt steht der Mann, der unter dem Namen Manuel Blanco bekannt wurde und sich gegenüber Studentinnen als „Manu White“ präsentierte. Über Jahre hinweg organisierte er günstige Reisen für internationale Studierende durch Spanien. Erst nach und nach begannen mehrere junge Frauen, ihre Erfahrungen miteinander zu vergleichen – und stellten fest, dass ihre Erlebnisse erschreckende Parallelen aufwiesen.
Die Serie erzählt den Fall unter anderem anhand der Geschichte von Gabrielle Vega, die im Alter von 19 Jahren aus den Vereinigten Staaten nach Spanien gereist war, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Während eines Wochenendtrips, organisiert von einem Reiseanbieter für Studierende, soll sie von dem Guide angegriffen worden sein. Lange Zeit schwieg sie über die Tat, bis sie sich entschloss, ihre Geschichte öffentlich zu machen.
Produziert wurde «The Predator of Seville» von Atresmedia in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Newtral der Journalistin Ana Pastor. Regie führte Alejandro Olvera. Neben Interviews mit Betroffenen enthält die Serie auch bislang unveröffentlichtes Material und zeichnet die jahrelangen Ermittlungen rund um den Fall nach.
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