Nach Volksentscheid: Schweizer Rundfunkbeitrag wird nicht auf 200 Franken reduziert

Die Abstimmenden sprachen sich im Endergebnis gegen die Halbierungs-Initiatative einer rechtskonservativen Politiker-Gruppe aus.

Mit dem gestrigen Volksentscheid sprachen sich die Schweizer gegen die Halbierungsinitiative des Rundfunkbeitrags auf 200 Franken aus. "Für die Zukunft der SRG war der heutige Tag entscheidend. Es freut uns sehr, dass uns die Stimmbevölkerung erneut das Vertrauen ausgesprochen hat", sagt SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina. "Wir sind erleichtert, dass es gelungen ist, den Mehrwert der SRG für die ganze Schweiz sichtbar zu machen."

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre hat sich die Stimmbevölkerung an der Urne gegen eine Schwächung der SRG ausgesprochen. "Das Abstimmungsergebnis freut, motiviert und verpflichtet uns. Wir setzen alles daran, das Publikum weiterhin mit einem vielfältigen und starken Programm im Alltag zu begleiten", sagt Generaldirektorin Susanne Wille. "Dieser Vertrauensbeweis bekräftigt uns darin, weiter nah bei den Menschen zu bleiben, sprachregional, aber auch im digitalen Raum. Und wir führen den eingeschlagenen Weg der SRG-Transformation fort."

Hintergrund der Volksabstimmung war eine Initiative, die den Schweizer Rundfunkbeitrag der SRG von 335 Franken auf 200 Franken reduzieren wollte. Auch wenn diese Verringerung nun nicht in dem Maße eintreten wird, werden zukünftig Einsparungen von 35 Franken raumgreifen, die auch mit Stellenstreichungen beim SRG verbunden sein werden.
09.03.2026 08:46 Uhr Kurz-URL: qmde.de/169632
Mario Thunert

super
schade


Artikel teilen

◄   zurück zur Startseite   ◄
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel

Qtalk-Forum » zur Desktop-Version

Impressum  |  Datenschutz und Nutzungshinweis  |  Cookie-Einstellungen  |  Newsletter