Primetime-Check: Samstag, 28. Februar 2026

Konnte der ESC-Vorentscheid im Ersten einer Krimi-Premiere im Zweiten gefährlich werden?

Trotz Konkurrenz durch den ESC-Vorentscheid war es wieder mal das Zweite Deutsche Fernsehen mit einem neuen Ermittlungs-Film «Der Garmisch-Krimi», der Gold holte. Denn die Debüt-Folge der Produktion holte führende 5,65 Millionen und starke 24,5 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in mäßig durchwachsener Anzahl vertreten – nur 6,8 Prozent bei 0,29 Millionen waren zugegen.

Zusammengesetzt hat sich das Gegenprogramm im Ersten zunächst aus dem «Brennpunkt: Krieg in Nahost». Die Sehbeteiligung in Höhe 4,45 Millionen mit einem klar überdurchschnittlichen Anteil von 18,5 Prozent zeugte von einem ziemlich hohen Informationsbedürfnis. Behaupten lässt sich dies auch bezüglich der 14-49-jährigen, welche mit 1,04 Millionen und extrem hohen 24,2 Prozent zuschalteten. Erreicht wurden weiter hohe Quoten vom Ersten anschließend mit «Eurovision Song Contest 2026 – Das Deutsche Finale». Jenes brachte 1,09 Millionen im Alter bis 49 zu phantastischen 27,4 Prozent ein, die die Spitzenposition im Haus behielten. Insgesamt liefs mit 3,65 Millionen und 18,1 Prozent sehr gut, aber etwas verschlechtert im Vergleich zum Nachrichtenspezial - man fiel insgesamt hinters ZDF zurück.

Mit riesigem Abstand folgte dann erst Sat.1. Der Sender war mit «The Voice Kids» weiter blass unterwegs, weil bei der Ausstrahlung nur 6,5 Zielgruppen-Prozent (0,28 Millionen) heraussprangen. Am Gesamtmarkt mobilisierte Show 1,25 Millionen zu immerhin mittelmäßigen 5,5 Prozent. Bezeichnend ist, dass man damit bereits das Rest-Feld anführte. Knapp dahinter stand indes ProSieben mit einer Tarantino-Wiederholung da, wo der Film «Django Unchained» gezeigt wurde. Die Story ließ die Resonanzen bei verhalten durchwachsenen 6,3 Prozent und 0,25 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,80 Millionen zu grottigen 3,8 Prozent sahen zu. Für eigene Verhältnisse schlecht war RTL mit «2. Bundesliga live» zugegen, das ein weiteres Schalke-Match brachte. Verfolgen wollten Hälfte eins bloß 0,24 Millionen 14-49-Jährige, die die Zahlen bei zähen 5,7 Prozent verharren ließen. Inklusive der Älteren ließen sich 0,98 Millionen bei dünnen 4,2 Prozent ansprechen. 14-49-Jährige waren zumindest zu etwas gesteigerten 0,34 Millionen in Hälfte zwei dabei, die dem Unentschieden immerhin etwas verbesserte 7,8 Prozent einbrachten - trotzdem keine erfolgreichen Zahlen für RTL. Insgesamt stieg die Partie im Verlauf auf immerhin mäßig durchwachsene 6,2 Prozent durch 1,33 Millionen. Der Fall war dies allerdings erst ab 21.30 Uhr.

In einer weiteren Liga darunter versammelten sich die Privatsender der zweiten Generation. Bei VOX stürzte die Filmwiederholung «Mr. & Mrs. Smith» ziemlich ab, der Anteil knallte auf ärgerliche 4,4 Prozent durch 0,19 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren extrem schwache 0,53 Millionen (2,4 Prozent) zugegen. Bei Kabel Eins performte «FBI: Special Crime Unit» mal nicht an allerletzter Stelle. Zunächst 3,0 Prozent (0,13 Millionen), dann weiter leicht erhöhte 4,0 Prozent durch 0,17 Millionen standen auf dem Tableau - im Vergleich zu manchen Wochen mit zwei und ein Prozent kam man also diese Woche mit einem blauen Auge davon. Insgesamt 0,69 Millionen zu maximal 3,1 Prozent wurden gemessen. Am allerschlechtesten schnitt RTLZWEI mit dem Trash-Horror «The Black Demon»ab, denn er brachte nur furchtbare 2,5 Zielgruppen-Prozent zu 0,11 Millionen und 0,50 Millionen zu 2,2 Prozent gesamt.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
01.03.2026 09:18 Uhr Kurz-URL: qmde.de/169413
Mario Thunert

super
schade


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Der Garmisch-Krimi 2. Bundesliga live The Voice Kids Django Unchained Mr. & Mrs. Smith FBI: Special Crime Unit The Black Demon Brennpunkt Brennpunkt: Krieg in Nahost

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