Quotencheck: «frontal»

Auch für diese ZDF-Sendung tut sich wieder ein merkliches Gefälle zwischen den zwei Altersgruppen auf – ausnahmsweise allerdings mal in umgekehrter Reihenfolge.

Wie performte das Investigativ-Magazin «frontal» im ZDF in den letzten Wochen, das mit Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auseinandersetzt? Dafür blicken wir auf die Performance auf dem Dienstags-Sendeplatz um 21.00 Uhr: Am 7. Oktober 2025 lief es zweigeteilt: Die Daten wurden nur auf einstellige 8,4 Prozent (1,90 Millionen) des Gesamtpublikums taxiert – damit lag man deutlich unter dem Senderschnitt. Bei den 14-49-Jährigen lief es mit erfreulichen 10,3 Prozent (0,45 Millionen) viel besser.

Doch auch in der jüngeren Altersklasse erfolgte am 21. Oktober der Fall in die Einstelligkeit – immerhin noch passable 8,5 Prozent durch 0,34 Millionen standen in dieser Kategorie zu Buche. Auf ähnlicher Flughöhe war man am Gesamtmarkt unterwegs, wo 8,8 Prozent durch 1,92 Millionen jedoch klar den Senderschnitt verfehlten.

Drei Wochen später näherte sich das Magazin erstmals bei der Gesamtzuschauerschaft der Zweistelligkeit. Insgesamt waren am 11. November 2,31 Millionen Interessenten anwesend zu trotzdem weiter ausbaufähigen 9,7 Prozent. Dieses Ringen mit der Zehn-Prozent-Hürde setzte sich mit Blick auf die Leute bis 49 fort – dieses mal überschritt man sie ob toller 10,9 Prozent (0,51 Millionen).

Doch es trat eine merkliche Verschlechterung der Lage ein, denn am 25. November sahen verringerte 1,71 Millionen und richtig schlechte 7,6 Prozent. Bezüglich der Jüngeren ratterte man ebenfalls in diese Zone mit 7,4 Prozent (0,30 Millionen), die in dieser Kategorie höchstens noch mittelmäßig dastanden. Am nächsten Termin ging es zwar wieder etwas hoch, man blieb in beiden Segmenten klar einstellig.

Im neuen Jahr am 20. Januar waren wenigstens wieder knapp zweistellige Zahlen von 10,3 Prozent durch mit 0,38 Millionen 14-49-Jährigen möglich. Insgesamt gelang trotz 2,15 Millionen nicht der Sprung in die Zweistelligkeit – stattdessen blieben die Dimensionen bei 9,7 Prozent kleben. Wohl auch, weil bei RTL inzwischen das Dschungelcamp lief, ergab sich für die ZDF-Sendung am 27. Januar nochmal ein Tiefstwert im betrachteten Zeitraum. Obwohl mit 0,36 Millionen gar nicht gravierend weniger junge Leute zuschalteten, brach der Anteil auf durchwachsene 6,5 Prozent – die Verhältnisse verschoben sich also weiter, weil durch IBES übergeordnet mehr Menschen fernsahen. Am Gesamtmarkt war das Bild an diesem Abend mit 7,4 Prozent anhand 1,87 Millionen gleichfalls nicht berauschend.

Trotz des schlechteren Schlussspurtes bei den Leuten zwischen 14 und 49 kam «frontal» in dieser Kategorie auf einen ordentlichen Mittelwert von 8,9 Prozent (0,38 Millionen) im betrachteten Ausstrahlungsfenster. Deutlich ernüchternd verblieb der Zuspruch der Gesamtzuschauerschaft in Höhe dürftiger 8,6 Prozent (1,97 Millionen) im Durchschnitt – sie verfehlten die Normwerte des Kanals gravierend. Alles in allem ist die Sendung damit bei den Jüngeren ein Erfolg, bei den Älteren eher nicht.
27.02.2026 12:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/169396
Mario Thunert

super
schade


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frontal

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