Die ZDF-Reportagereihe zeigt am 31. März eindringlich, wie ein Koma das Leben von Betroffenen und Angehörigen von einem Moment auf den anderen verändert.
Das Thema Koma und die existenziellen Fragen zwischen Leben und Tod stehen im Mittelpunkt der ZDF-Reihe
«37°» am Dienstag, dem 31. März 2026, um 22:15 Uhr. Der Film „Koma: Zwischen Leben und Tod“ von Manfred Karremann begleitet zwei Menschen über mehr als ein Jahr hinweg, die plötzlich aus ihrem Alltag gerissen wurden, und ist bereits ab 5 Uhr im Streaming abrufbar.
Im Mittelpunkt steht unter anderem Doris (62), die nach einem Herzinfarkt ins Koma fällt. Wochenlang übernehmen Maschinen ihre Atmung, später befindet sie sich im sogenannten Wachkoma. Ärzte sprechen in solchen Fällen von einem „Verlust ohne Tod“ – die Betroffenen nehmen ihre Umgebung womöglich wahr, können jedoch nicht reagieren. Für Angehörige bedeutet das eine belastende Zeit voller Ungewissheit: Wie viel bekommt der geliebte Mensch mit? Gibt es eine Chance auf Rückkehr ins alte Leben? Doris’ Familie gewährt intime Einblicke in diesen Ausnahmezustand.
Auch Steffen (45) aus Magdeburg erlebt einen dramatischen Einschnitt. Nach einem Herzinfarkt wird er auf der Intensivstation in ein künstliches Koma versetzt. Heute kann er wieder weitgehend normal leben – doch der Weg dorthin war lang und geprägt von Angst und Hoffen. Internationale Expertinnen und Experten erklären im Film die unterschiedlichen Ursachen und Verlaufsformen eines Komas. Die Dokumentation bleibt nah an den Betroffenen und macht deutlich, wie fragil das Leben sein kann – und wie wichtig Unterstützung und frühzeitige Hilfe für Familien in dieser Extremsituation sind.
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