ARD und ZDF setzen am Ostersonntag unterschiedliche kirchliche Akzente – vom Petersplatz bis zur Pauluskirche.
Am Ostersonntag, 5. April, um 10.00 Uhr überträgt Das Erste den feierlichen Gottesdienst aus Rom. Im Mittelpunkt steht die Ostermesse mit Papst Leo XIV., der erstmals das Hochfest der Auferstehung auf dem Petersplatz zelebriert. Tausende Gläubige aus aller Welt werden im Vatikan erwartet. Im Anschluss an die Messe spendet das Oberhaupt der katholischen Kirche den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ – der Stadt und dem Erdkreis – und richtet seine Osterbotschaft an die internationale Öffentlichkeit. Kommentiert wird die Übertragung von Monsignore Erwin Albrecht und Elisabeth Möst, parallel sendet auch das BR Fernsehen.
Die Auferstehung Jesu Christi als zentrales Motiv des christlichen Glaubens steht dabei im Fokus – eine Botschaft von Hoffnung, Versöhnung und Neubeginn in einer von Krisen geprägten Welt. Gerade in Zeiten globaler Spannungen gewinnt der liturgische Höhepunkt des Kirchenjahres besondere gesellschaftliche Relevanz.
Bereits um 9.30 Uhr zeigt ZDF den evangelischen Gottesdienst „Von Seifenblasen und Auferstehung“ aus der Pauluskirche in Marburg. Pfarrer Dr. Burkhard Freiherr von Dörnberg greift darin das Bild der Seifenblase als Symbol für Zerbrechlichkeit und Hoffnung auf. Was im Barock als Zeichen der Vergänglichkeit galt, wird hier zur Metapher für das Leben, das über das Ende hinausweist. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von Geigenklängen, Organistin Anita Kaminski und einem Projektchor unter Leitung von Johanna Wagner.
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