Durch die diversen Disziplinen zu etlichen Uhrzeiten und an etlichen Tagen summierten sich die Kontakte der Sport-Labels zu extremen Größenordnungen. «Germany's Next Topmodel» startete hingegen mit Luft nach oben.
Vom 9. Februar bis 15. Februar 2026 (Kalenderwoche 7) ist es bei den VOD-Programm-Marken dieses Mal wieder zu einer absoluten Dominanz der Olympia-Sport-Marken gekommen - allerdings in einer noch massiveren Art und Weise. Das Programm-Label
«Sportschau Olympia» (ARD) weist sogar einen neuen Rekord an Kontakten auf - sie lagen bei exorbitanten 7,02 Milllionen, die sonst bei weitem nie erhoben werden. Das Mainzer Pendant
«Olympische Spiele» (ZDF) kam nicht auf ganz so extreme, aber dennoch außergewöhnliche 4,76 Millionen. Anzumerken ist aber, dass bei Live-Sport durch die unterschiedlichen Live-Streams, Durchgänge und Unterbrechungen übermäßige Programm-Starts Raum greifen, die speziell bei Olympia das Bild nochmal stärker verzerren.
In dieser Woche räumte auch das unter
«Ich bin ein Star, holt mich hier raus!» bekannte Dschungel-Event nochmal ab. Seine Ausnahmestellung unterstrich der Trash-Klassiker letzte Woche mit ungewöhnlichen 3,24 Millionen Klicks - nach dem Finale sanken die VOD-Zahlen nun schon deutlich ab, hielten sich mit 1,88 Millionen aber trotzdem noch deutlich über der Millionen-Schwelle. Fertiggebracht haben dies auch
«ntv Nachrichten» (1,33 Millionen),
«Tagesschau» (1,32 Millionen) sowie
«ZDFheute»(1,29 Millionen).
Etwas nachgelassen hat die fiktionale Serie
«Bergdoktor» (ZDF), auch sie nahm mit 1,26 Millionen aber noch eben besagte Hürde. Damit kommt Sigl noch deutlich vor
«GZSZ» (0,81 Millionen) sowie
«Tatort» (0,77 Millionen) ins Ziel. Noch eine solide Rolle spielen dahinter
«Fallout», das wegen 0,69 Millionen aber erstmals unter die Millionen fällt, sowie die ZDF-Reihe
«Ingo Thiel» mit Heino Ferch, die zusätzlich zu einer starken linearen Performance erfreuliche 0,68 Millionen VOD-Kontakte besorgt.
Auf dem gleichen Niveau lag übrigens auch die RTLZWEI Reality-Brand
«CoupleChallenge», die vernünftige 0,69 Millionen vorzuweisen hatte, während sie im linearen TV ja bekanntlich Probleme macht. Freuen kann RTLZWEI dies auch, weil sich die Trash-Paarungen damit auch vor der stärksten Joyn-Marke positionierten. Gefunden wurde jene in
«Germany's Next Topmodel», das mit 0,58 Millionen Kontakten zwar ordentlich abschneidet, damit aber wie im TV noch etwas Luft nach oben hat. Nur knapp hinter sich halten konnte Klum so die zweite Staffel der Amazon-Serie
«Cross» (0,54 Millionen) sowie
«Make Love - Fake Love» (0,53 Millionen). «Promis unter Palmen» war übrigens noch nicht vertreten, wird also erst in der nächsten Auswertung auf den Plan treten.
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