Vor allem bei den Jüngeren: Hirschhausen holt mit Zucker starke Quoten

Später gabs im Ersten auch noch eine Doku zu Trump und Putin zu sehen. Mit all seinen Programmen war das Erste bei den 14-49-Jährigen ungewohnt beliebt.

Bevor das Erste Deutsche Fernsehen am gestrigen Montag die Ausstrahlung seiner Doku «Hirschhausen und der Zucker» hinter sich bringen konnte, sendete der Kanal einen «Brennpunkt» zum Thema 'Vier Jahre Krieg in der Ukraine'. Erzielt wurde damit eine Sehbeteiligung in Höhe 3,07 Millionen zu passablen 12,7 Prozent Marktanteil - für andere Brennpunkte läuft es aber sonst teils noch wesentlich stärker. Von den 14-49-jährigen waren es 0,73 Millionen zu wirklich starken 16,8 Prozent - hier waren es tatsächlich ungewohnt überdurchschnittliche (und führende) Dimensionen. Erlangte in diesem Fahrwasser auch die Hirschhausen-Dokumentation einen hohen Zuspruch?

Ja, in der Tat, das Gefälle blieb aber bestehen: Mit insgesamt 2,92 Millionen unterbot man die drei Millionen nun und sank vom Gesamt-Anteil weiter auf unauffällige 12,0 Prozent, die weit hinter dem ZDF-Krimi lagen. Die Jüngeren waren weiter in richtig erfolgreichen Größenordnungen zugegen: 13,9 Prozent bei 0,60 Millionen sorgten dafür, dass die ARD in dieser Altersklasse weiter ganz vorne zu suchen war, noch vor Jauch. «Hart aber fair» im Anschluss holte 2,53 Millionen Zuschauer sowie 0,43 Millionen 14- bis 49-Jährige. Die Quoten lagen bei jeweils zweistelligen 11,8 Prozent am Gesamtmarkt und 10,8 Prozent am jungen Markt - keine selbstverständlichen Werte für den Talk, der zuletzt oft deutlich in der Einstelligkeit lag.

Am späten Abend um 23.05 Uhr wurde eine Reportage mit dem Titel «Putin und Trump: Ziemlich beste Feinde?» gezeigt. Damit sah es anhaltend vernünftig aus für den Kanal. Die Aufbereitung triggerte letztlich Einschaltimpulse von 1,33 Millionen beim Gesamtpublikum sowie 0,19 Millionen beim jüngeren Publikum. Ein d'accord gehender Gesamt-Anteil von 12,4 Prozent wurde gemessen, während bezüglich der Jüngeren sogar die Zweistelligkeit ob schöner 10,5 Prozent gehalten wurde. Zuvor berichteten die «Tagesthemen» vor insgesamt 2,09 Millionen (soliden 13,6 Prozent) sowie 0,31 Millionen 14-49-jährigen zu klasse 12,0 Prozent. Unter dem Strich war es also vor allem in der Kategorie 14-49 ein ungewohnt erfolgreicher Abend für Das Erste.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
24.02.2026 08:59 Uhr Kurz-URL: qmde.de/169231
Mario Thunert

super
schade


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Hirschhausen und der Zucker Brennpunkt Putin und Trump: Ziemlich beste Feinde? Tagesthemen Hart aber fair

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