ZDF zeigt Bundeswehr-Dokus in der Nacht

In der Nacht zum 2. April widmet sich das ZDF in der Reihe «Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr» dem harten Training von Panzergrenadieren und Marinesoldaten.

In der Nacht zum Donnerstag, 2. April, hat das ZDF Filme mit dem Namen «Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr» im Angebot. Um 00.30 Uhr läuft die Folge „Panzerfahrer im Gelände“ von Thomas Schwendemann. Im Mittelpunkt stehen die Panzergrenadiere mit dem Schützenpanzer Puma sowie die Besatzungen des Kampfpanzers Leopard. Die Dokumentation begleitet Soldatinnen und Soldaten durch eine Ausbildung, die ihnen technisch wie körperlich alles abverlangt. Bevor es ins freie Gelände geht, trainieren die Einheiten zunächst im Simulator – in einem detailgetreu nachgebauten Innenraum eines Panzers, in dem Gefechtssituationen realitätsnah geprobt werden.

Im Feld folgt dann der Ernstfall unter Übungsbedingungen: Märsche mit schwerer Ausrüstung, Manöver bei Tag und Nacht, Gefechtsübungen mit Nebelwerfern und scharfer Munition. Der Leopard demonstriert dabei seine Schlagkraft auf große Distanz, während der Puma im Zusammenspiel mit der abgesessenen Truppe agiert. Deutlich wird, wie sehr Präzision, Technikverständnis und Kameradschaft den Alltag der Panzerbesatzungen prägen.

Um 01.15 Uhr folgt „Marinesoldaten auf Hoher See“. Die zweite Episode begleitet die Besatzung der Fregatte „Sachsen-Anhalt“ und angehende U-Boot-Offiziere bei ihrer anspruchsvollen Ausbildung. Gefechtstraining auf See, internationale Einsätze – etwa im Rahmen von UN-Missionen – und der Dienst unter extremen Bedingungen stehen im Fokus. Besonders eindrücklich sind die Einblicke in das Leben an Bord eines U-Bootes: Enge Räume, kein Tageslicht, minimale Privatsphäre und höchste Konzentration über Wochen hinweg.

Thematisch passend schließt sich um 02.00 Uhr der Film «Vom Krieg zum Frieden – Wege der Versöhnung» von Elias von Salomon an. Die Dokumentation beleuchtet historische Friedensprozesse, etwa in Bosnien oder Nordirland, und lässt Unterhändler wie Wolfgang Ischinger oder den ehemaligen BND-Agenten Gerhard Conrad zu Wort kommen. Sie zeigen, wie schwierig, aber möglich Friedensverhandlungen selbst mit erbitterten Gegnern sein können – und welche Lehren sich daraus für heutige Konflikte ziehen lassen.
23.02.2026 09:43 Uhr Kurz-URL: qmde.de/169191
Fabian Riedner

super
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