Der Politik-Podcast von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander startet mit Sonderfolge und neuem Vermarktungsmodell.
«Machtwechsel», der Politik-Podcast, erscheint ab sofort zweimal wöchentlich – jeweils mittwochs und freitags. Zum Neustart veröffentlichen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander eine Sonderfolge mit einem exklusiven Interview mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Produziert wird der Podcast künftig in Kooperation mit Studio Bummens, die Vermarktung übernimmt Seven.One Audio. Studio Bummens gehört seit 2025 zu 65 Prozent der ProSiebenSat.1-Gruppe, Florida Entertainment hält nur noch knapp sieben Prozent.
Rosenfeld und Alexander führen «Machtwechsel» seit Anfang des Jahres als selbständige Journalisten. Zuvor war Robin Alexander stellvertretender Chefredakteur bei „Welt“, Dagmar Rosenfeld Herausgeberin bei „The Pioneer“. Mit der Ausweitung auf zwei Ausgaben pro Woche soll der Selbständigkeit Rechnung getragen werden. Künftig setzt das Format auf sogenannte Host-Read-Ads, also von den beiden Moderatoren selbst eingesprochene Werbeblöcke. „Unabhängiger Qualitätsjournalismus braucht eine finanzielle Grundlage“, betont Robin Alexander. Dieses Modell sei im englischsprachigen Raum bereits etabliert. Die Vermarktung dieser Werbeform übernimmt Seven.One Audio.
Parallel dazu wird «Machtwechsel» in einer werbefreien Version für 7,99 Euro monatlich in der Podcast-Community-App CampfireFM angeboten. Hintergrund: CampireFM gehört zu 75 Prozent Kodama UG, die wiederrum an Studio Bummens beteiligt sind. In der App erhalten Abonnentinnen und Abonnenten Zugang zu einem Forum, zusätzlichen Hintergrundinformationen sowie der Möglichkeit, Fragen einzureichen und Vorschläge für den musikalischen Auftakt jeder Folge zu machen. „Das ist eine Einladung an die Hörerinnen und Hörer, unseren Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen und unabhängigen Journalismus jenseits von Algorithmen und Polarisierung zu fördern“, erklärt Dagmar Rosenfeld.
Seit 2021 diskutieren die beiden Politikjournalisten wöchentlich zentrale Themen des politischen Geschehens. Laut eigenen Angaben erreichen Alexander und Rosenfeld bis zu 200.000 Hörer, Spotify listet zahlreiche Episoden mit mindestens 100.000 Abrufen.
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