Am späten Abend interessierten sich noch recht viele für das Maischberger-Interview mit Hillary Clinton, die sich zu den Epstein-Files äußerte.
Gestern zur Primetime sendete das Erste eine neue Komödie mit dem Titel
«Damen». Inhaltlich ging es darin um Maya, Mitte 30, die verschiedene Lebenskrisen durchlebt. Umgeben wird sie von einer Gruppe Damen verschiedenster Herkunft, die ihr mit Humor und Lebensweisheiten zur Seite stehen. So verschmelzen die Geschichten afroamerikanischer GIs, vietnamesischer Boatpeople sowie türkischer und angolanischer Einwanderer mit Mayas Leben in München. Der Quotenmeter-Filmkritiker sah trotz interessanter Grundkonstellation noch reichlich Luft nach oben und vergab nur ausbaufähige Wertungen - spiegelte sich das auch beim TV-Publikum wider?
Tendenziell ließen sich die nun vorliegenden Quoten so interpretieren: Denn insgesamt waren es mäßige 2,90 Millionen, die der Story eine abnickbare Resonanz von 13,0 Prozent Anteil sicherten, die aber dennoch Luft nach oben erkennen lassen. Dennoch reichte es damit schon zur Marktführung unter sämtlichen linearen Primetime-Programmen, weil das ZDF zur Primetime nur Olympia-Zusammenfassungen vom Tag sendete und damit bei 2 Millionen verblieb. Beim jungen Publikum lief es gleichfalls mittelprächtig für den Film: Hier gelangte das Interesse auf 7,1 Prozent durch 0,31 Millionen.
Im Anschluss kristallisierte sich ein blasses Lead-Out heraus, denn das Magazin
«Plusminus» mobilisierte nur noch 2,11 Millionen gesamt (10,9 Prozent) sowie 0,16 Millionen Jüngere (magere 4,0 Prozent). Kurz vor 23.00 Uhr kam
«Maischberger» mit Hillary Clinton schließlich auf wieder angehobene 13,0 Prozent durch 1,39 Millionen wie solide 8,3 Prozent der Jüngeren durch 0,17 Millionen von ihnen. Der Talk schien also tatsächlich zumindest ein paar Impulse ausgelöst zu haben.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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