Primetime-Check: Montag, 16. Februar 2026

Olympia setzte Karneval und Quiz deutlich zu. «Promis unter Palmen» geriet sogar richtig in Bedrängnis.

Auf das Primetime-Podium stieg am gestrigen Abend das ZDF mit «Olympischen Winterspiele» in Italien. Im Primetime-Umfeld verfolgten zunächst 5,87 Millionen zu hohen 24,8 Prozent das abgebrochene Super Team-Skispringen. In Bezug auf die Leute bis 49 waren es 1,22 Millionen und wunderbare 28,4 Prozent. Nach Primetime-Start kamen die Sehbeteiligungen gar auf 6,17 Millionen, unklar ist, ob dies mit den Ausläufern der dramatischen Ereignisse im Springen oder auch mit Eiskunstlauf zusammenhing. Fest steht jedenfalls, dass auch das anschließende Interesse an der Kür der Eiskunstlauf-Paare weiter beachtlich blieb bei 5,87 Millionen und dominanten 24,2 Prozent. Gleiches lässt sich für die jüngere Kategorie behaupten, wo 1,36 Millionen und euphorische 27,5 Prozent anwesend waren.

Die Olympia-Konkurrenz schwächte die restlichen Programme deutlich: So war es am Rosenmontag das Erste Deutsche Fernsehen mit «Karneval in Köln 2026 Motto: "ALAAF - Mer dun et för Kölle!», das mit Negativrekorden litt. Denn die Fernsehsitzung holte nur noch 2,72 Millionen und immerhin noch passable 13,0 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in mäßiger Anzahl vertreten – 7,5 Prozent bei 0,31 Millionen waren zugegen. Allerdings handelte es sich um jeweilige Reichweiten-Tiefpunkte - insgesamt waren nie weniger als drei Millionen dabei.

Mit einigem Abstand folgte dann erst RTL, welches am Gesamtmarkt noch mehr geschwächt wurde. Verfolgen wollten die Rückkehr von «Wer wird Millionär» noch 2,14 Millionen, die die Zahlen bei ordentlichen, aber ungewohnt einstelligen 9,8 Prozent beließen. Bei den 14-49-jährigen ließen sich 0,37 Millionen zu ebenfalls einstelligen 8,5 Prozent ansprechen. Im Hause Sat.1 lief der Staffelauftakt «Promis unter Palmen» bloß durchwachsen, der Anteil belief sich auf ausbaufähige 6,3 Prozent durch 0,29 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren lediglich schwache 0,85 Millionen (3,7 Prozent) zugegen. Noch dahinter VOX: Der Sender war mit «Goodbye Deutschland!» behäbig unterwegs, weil bei der Ausstrahlung nur blasse 5,5 Zielgruppen-Prozent (0,26 Millionen) heraussprangen. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Auswanderer-Sendung nur 0,67 Millionen zu äußerst niedrigen 2,8 Prozent.

Ähnlich stand indes ProSieben mit einer Wiederholung da , wo der Rückblick «Comedy Allstars - Meilensteine des Humors» gezeigt wurde. Die Konserve ließ die Resonanzen bei unterdurchschnittlich tristen 5,0 Prozent und 0,23 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,60 Millionen zu grottigen 2,7 Prozent sahen zu. Bei RTLZWEI performten «Die Geissens» zunächst wieder besorgniserregend. Die erste neue Folge brachte lediglich 3,4 Prozent (0,17 Millionen), dann zumindest etwas erholte 4,0 Prozent (0,18 Millionen) standen für die zweite Folge auf dem Tableau. Insgesamt nur 0,45 Millionen zu ganz dünnen 2,0 Prozent wurden maximal gemessen. Völlig desaströs schnitt Kabel Eins mit dem alten Actioner «Hellboy 2: Die goldene Armee» ab, denn er mobilisierte bloß verheerende 2,9 Zielgruppen-Prozent zu 0,13 Millionen, insgesamt bloß 0,44 Millionen zu mickrigen 1,9 Prozent.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
17.02.2026 09:38 Uhr Kurz-URL: qmde.de/169016
Mario Thunert

super
schade


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Olympischen Winterspiele Wer wird Millionär Promis unter Palmen Goodbye Deutschland! Tagesschau Die Geissens Hellboy 2: Die goldene Armee

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