Sowohl mit den Rosenmontagszügen in der Daytime, als auch mit der abendlichen Fernsehsitzung konnte die Anstalt punkten.
Den Anfang machte der
«Rosenmontagszug» Mainz, der unter dem Motto steht: "Die Hofsänger im Gold'nen Mainz seit 100 Jahr´n die Nummer 1. Das Erste übertrug live ab 12.10 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt waren erst nur 0,92 Millionen Leute insgesamt interessiert, welche sich in einen Marktanteil von verhaltenen 9,9 Prozent fassen ließen. Der Blick auf die 14-49-jährigen offenbarte noch weniger umfangreiche Werte, welche nur auf magere 4,0 Prozent durch 0,06 Millionen kamen.
Ab 14.00 Uhr übernahmen dann die Kollegen aus Köln. Dieses Jahr ging „der Zoch“ unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ mit Start am Chlodwigplatz in der Kölner Südstadt durch die Stadt. Den Kölner Rosenmontagszug kommentierten Thorsten Schorn und Monika Salchert. Lauschen wollten ihnen letztlich erhöhte 1,51 Millionen Karneval-Fans, welche nun solide 14,2 Prozent brachten. Jüngere waren in einer Größenordnung von nicht überragenden, aber vernünftigen 7,7 Prozent und 0,12 Millionen zugegen.
Abgeben mussten die Kölner dann ab 15.30 Uhr rüber nach Düsseldorf. Der politischste Rosenmontagszug Deutschlands zieht seit mehr als 200 Jahren durch die Stadt. Diesmal unter dem Sessions-Motto: „Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!“. Die provokanten Mottowagen des Wagenbauers Jacques Tilly verfolgten dieses Jahr weiter gestiegene 1,90 Millionen Menschen insgesamt wie 0,16 Millionen im Alter bis 49. Prozentual gesehen beliefen sich die Resonanzen auf schöne 16,0 und solide 8,9 Prozent. Anzumerken ist, dass die Züge dieses Jahr gleichzeitig gegen olympische Übertragungen ansendeten.
Dieser Umstand fiel dann zur Primetime bei der alljährlichen Kölner Fernsehsitzung umso stärker ins Gewicht, die unter dem Sessionsmotto "Alaaf - Mer dun et för Kölle" traditionell wieder im altehrwürdigen Gürzenich in Köln stattfand. Zu sehen war das alle um 20.15 Uhr unter dem Label
«Karneval in Köln 2026» im Ersten. Dabei waren parallel zu Olympia aber nur noch 2,72 Millionen Jecken sowie 0,31 Millionen Jüngere. Mit Anteilen in Höhe 13,0 und 7,5 Prozent lag man zwar noch passabel und mäßig da, allerdings handelte es sich um jeweilige Reichweiten-Tiefpunkte - insgesamt waren nie weniger als drei Millionen dabei, bis 2020 waren es sogar immer deutlich über vier Millionen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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