Der erfolgreiche ARD-Thriller bekommt mit „Wissen, das tötet“ eine Fortsetzung, die persönliche Brüche und geopolitische Bedrohungen miteinander verknüpft.
Das Erste zeigt am Samstag, den 21. März, um 20.15 Uhr den neuen
«Der Beschützer»-Film „Wissen, das tötet“. Nach 6,6 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern sowie starken 22,5 Prozent Marktanteil beim Auftaktfilm im Jahr 2022 setzt die ARD die Reihe mit Tobias Oertel als BKA-Personenschützer Jan Schäfer fort. Produziert wurde der Thriller von ARD Degeto.
Inhaltlich beginnt der zweite Fall mit einem Mord in der Welt der Energie-Start-ups: Ausländische Agenten töten den Gründer Julian Raabe, um an hochsensible Daten zu gelangen. Sein Bruder und Geschäftspartner Eduard entkommt, gerät jedoch sofort ins Visier internationaler Geheimdienste. Denn die Forschungsergebnisse rund um Wasserstoff als Energieträger haben das Potenzial, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Machtverhältnisse grundlegend zu verschieben. Schäfer und seine Kollegin Ilka Freuding sollen Eduard und dessen Familie schützen – ein Auftrag, der sich schnell als hochriskant erweist.
Während sich Eduards Ehefrau Hanna mit der Abschottung arrangiert, bringt Sohn Marian mit seinem rebellischen Verhalten zusätzliche Unruhe in das ohnehin fragile Schutzkonzept. Um dessen Vertrauen zu gewinnen, lässt Schäfer erstmals private Einblicke zu und weicht damit bewusst von seinen professionellen Prinzipien ab. Genau dieser Moment der Nähe wird zur gefährlichsten Schwachstelle: An dem Punkt, an dem Schäfer verwundbar wird, muss er sich einem eiskalten Gegner stellen.
Regisseurin Ziska Riemann verfilmte das Drehbuch von Oke Stielow und Christian Kaps mit starkem Fokus auf Figurenzeichnung und innere Konflikte. Neben Tobias Oertel überzeugen Paula Essam als zurückhaltend-durchsetzungsstarke Kollegin Freuding sowie Jan Krauter und Philip Günsch als Teil der bedrohten Unternehmerfamilie. Besondere Aufmerksamkeit erhält der Film auch durch Wanda Perdelwitz, die hier nach ihrem tragischen Unfalltod im Oktober 2025 in einer ihrer letzten Rollen zu sehen ist.
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