Hannah Emde begibt sich in einer neuen Ausgabe der ZDF-Reihe auf Spurensuche zwischen Extremnatur und kosmischer Forschung.
Mit der Dokumentation
«Terra X: Faszination Erde» mit „Chile – Das Geheimnis des Lebens“ zeigt das ZDF am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr eine neue Ausgabe seiner Wissenschaftsreihe. Bereits ab dem 4. März ist der Film im Streaming abrufbar und bleibt dort bis März 2031 verfügbar.
Chile steht im Zentrum der Expedition von Hannah Emde, die das Land als ein natürliches Labor für die Frage nach dem Ursprung des Lebens porträtiert. Zwischen glühender Atacamawüste, eisigen Anden und nährstoffreichen Meeresströmungen zeigt die Dokumentation, wie sich Leben selbst unter extremsten Bedingungen behaupten kann – und was das für die Suche nach Leben im All bedeutet.
In der Atacamawüste, einer der trockensten Regionen der Erde, entdeckt Emde Überlebensstrategien von Kakteen, die Feuchtigkeit aus dem Nebel gewinnen, sowie Tiere, die diesen Lebensadern folgen. Flamingos wiederum haben spezielle Salzdrüsen entwickelt, mit denen sie in lebensfeindlichen Salzseen existieren können. Die Wüste wird so zu einer marsähnlichen Landschaft, in der dennoch komplexe Ökosysteme bestehen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Anden mit ihren aktiven Vulkanen und extremen Höhen. Dort begleitet Emde Schutzprojekte rund um den Kondor, der als Aasfresser eine zentrale ökologische Rolle spielt. Gleichzeitig thematisiert der Film die Konflikte zwischen Wildtieren wie Kondor und Puma und der zunehmenden Viehzucht, etwa in der Region des Nationalparks Torres del Paine.
Entlang der Küste folgt die Dokumentation dem Humboldtstrom, einem der artenreichsten Meeresströmungen der Erde. Emde reist zu den Magellan-Pinguinen auf der Insel Magdalena und begleitet Forschende bei der Suche nach Ursachen für deren Bestandsrückgang. Auch Wale stehen im Fokus, darunter der seltene Burmeister-Schweinswal, den Wissenschaftler mit akustischen Warnsystemen vor Fischernetzen schützen wollen. Zum Abschluss führt die Reise in die chilenische Atacama-Wüste erneut – diesmal zur astronomischen Forschung. Beim Extremely Large Telescope (ELT) soll künftig nach Antworten auf die großen Fragen des Universums gesucht werden.
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