Das ZDF zeigt am 18. März die investigative Dokumentation „Bad Banker: Geständnisse eines Geldwäschers“.
Mit
«Die Spur»-Dokumentation „Bad Banker – Geständnisse eines Geldwäschers“ widmet sich das ZDF am Mittwoch, 18. März 2026, um 22.15 Uhr einem der größten, aber meist verborgenen Kriminalitätsfelder weltweit. Der Film von Alexander Harbi gewährt exklusive Einblicke in die Mechanismen der Geldwäsche – erzählt aus der Perspektive eines ehemaligen Akteurs.
Im Zentrum steht Ali C., der jahrelang als Geldwäscher für Hamburger Drogenhändler tätig war. Im ZDF schildert er erstmals ausführlich seinen Werdegang, sein Leben im Luxus und die Risiken des illegalen Geschäfts. Kriminelle Erlöse aus Drogengeschäften oder anderen Straftaten müssen „gewaschen“ werden, um sie scheinbar legal in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen – ein lukrativer Job für spezialisierte Dienstleister.
Die Dokumentation zeigt, mit welchen Methoden schmutziges Geld in sauberes verwandelt wird: über Briefkastenfirmen, Immobiliengeschäfte oder zunehmend auch Kryptowährungen. Geld wird investiert, eingezahlt und wieder ausgezahlt, ohne dass Steuern entrichtet werden. Dabei bewegen sich Geldwäscher permanent im Spannungsfeld zwischen hohem Profit und erheblicher Gefahr – denn Fehler oder Unterschlagungen können drastische Konsequenzen haben.
Laut Schätzungen werden weltweit zwei bis fünf Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts gewaschen, was jährlich Billionenbeträge umfasst. Der finanzielle Schaden für Staaten geht in die Milliarden. Zwar ist Geldwäsche in nahezu allen Ländern strafbar, doch unterschiedliche gesetzliche Regelungen – etwa innerhalb Europas – erschweren eine effektive Bekämpfung.
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