Die dreiteilige Dokumentation über den rätselhaften Tod der 19-jährigen Gaia Pope-Sutherland läuft ab Sonntag, 22. März, ab 20:15 Uhr erstmals im deutschen Fernsehen.
Am Sonntag, den 22. März, steht zur Primetime ein besonders erschütternder True-Crime-Stoff auf dem Programm: Der neue Doku-Dreiteiler «Gaias Schrei nach Hilfe» rekonstruiert ab 20.15 Uhr bei Crime + Investigation in drei jeweils einstündigen Folgen die Geschehnisse rund um den Tod der 19-jährigen Gaia Pope-Sutherland in England.
Der Fall sorgte im Herbst 2017 landesweit für Entsetzen. Gaia verließ an einem Novemberabend das Haus ihrer Tante im englischen Dorset, nachdem sie noch kurz mit ihrer Zwillingsschwester telefoniert hatte. Ohne Mantel, ohne Handy und ohne ihre lebenswichtigen Medikamente gegen Epilepsie lief sie davon. Tage später wurde ihre Leiche im dichten Unterholz nahe Dancing Ledge gefunden – die Todesursache war Unterkühlung.
Die Dokumentation rekonstruiert minutiös die Stunden und Tage vor und nach Gaias Verschwinden. Präsentiert wird der Dreiteiler von der britischen Dokumentarfilmerin und Journalistin Zara McDermott, die selbst an den Ort des Geschehens reist und mit Familienangehörigen, Wegbegleitern sowie beteiligten Stellen spricht. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Gaias persönliche Vorgeschichte, sondern auch das Zusammenspiel – und die Versäumnisse – von Polizei, Gesundheitsdiensten und Behörden.
Besonderes Augenmerk legt «Gaias Schrei nach Hilfe» auf die Frage, wie eine junge Frau in einer akuten psychischen und gesundheitlichen Krise durch mehrere Sicherungssysteme fallen konnte. Die Doku zeigt, welche Warnsignale übersehen wurden, warum entscheidende Stunden ungenutzt verstrichen und wie institutionelle Fehleinschätzungen letztlich fatale Folgen hatten.
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