Primetime-Check: Montag, 2. Februar 2026

Der Dschungel holte deutlich über 30 Prozent in der Zielgruppe und die anderen Privaten taten sich sehr schwer. Beim älteren Publikum lag sogar «Barnaby» in der Nische noch weit vor ihnen.

Beginnen wir auch zum Start in diese Woche gewohnt bei der Gesamtzuschauerschaft: Diesbezüglich war es das Zweite Deutsche Fernsehen mit einem neuen Teil der Vernau-Krimi-Reihe unter dem Namen «Der schwarze Schwan», der die höchste Reichweite holte. Denn die Produktion holte 6,66 Millionen und ganz tolle 26,9 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in solider Anzahl vertreten – 8,0 Prozent bei 0,39 Millionen wurden gemessen.

RTL mit «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» war schon dahinter. Es fuhr starke 18,7 Prozent gesamt ein, weil es 4,37 Millionen aufwies - die Reichweite lag noch massiv vor der ARD. 1,64 Millionen zu extrem dominanten 34,9 Prozent waren es in der Zielgruppe - haushoher Sieg in dieser Kategorie. Mithalten konnte die ARD-Doku «Felix Neureuther - Olympia im Wandel?» nicht. Sie wies insgesamt nur 1,74 Millionen auf, welche zu ganz dünnen 6,9 Prozent führten. In der jüngeren Gruppe war man hingegen auf Augenhöhe zum ZDF, weil 0,41 Millionen ordentliche 8,2 Prozent brachten.

Das Verfolgerfeld tat sich dagegen ganz ganz schwer - schon mit riesigem Abstand folgte ProSieben, wo «Comedy Allstars - Meilensteine des Humors» in Anbetracht 5,6 Prozent durch 0,26 Millionen im Vergleich noch am besten davonkam, allerdings dennoch keine befriedigenden Zahlen vorwies. Insgesamt 0,66 Millionen zu mageren 2,8 Prozent sahen zu. Auf Augenhöhe noch schwächer waren VOX und Sat.1. Bei der roten Kugel tat sich «Goodbye Deutschland - Die Bilanz» nicht ganz leicht und sicherte lediglich schwerfällige 4,9 Prozent (0,23 Millionen) in der Zielgruppe. Insgesamt sah es ob 0,54 Millionen zu 2,3 Prozent noch eine Ecke schwächer aus.

Im Hause Sat.1 gewann die Free-TV-Premiere der Schweiger-Komödie «Das Beste kommt noch!» keinen Blumentopf. Das Schweiger-Werk verlief vor enttäuschenden 4,7 Prozent (0,22 Millionen) aus der Zielgruppe. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Geschichte nur 0,73 Millionen zu ganz schmalen 3,1 Prozent. Bezüglich der Zielgruppe hielt sich Kabel Eins nur knapp dahinter auf. Dort ließen sich für eigene Verhältnisse noch abnickbare 4,3 Prozent (0,20 Millionen) der Jungen aufbringen für den Superhelden-Blockbuster «Justice League». Inklusive der Älteren ließen sich jedoch nur 0,62 Millionen bei mageren 2,7 Prozent ansprechen. RTLZWEI tauchte mit Abstand an letzter Stelle auf. Einem Re-Run von «Die Geissens» gelang bloß wahrlich blamable 1,3 Prozent durch 0,06 Millionen Werberelevante. Insgesamt nur 0,20 Millionen zu desaströsen 0,8 Prozent wurden gemessen. Die zweite Wiederholung des Abends steigerte sich wenigstens leicht auf 2,3 und 1,5 Prozent gesamt.

Am Ende bleibt zu erwähnen, dass der kleine Spartensender ZDFneo alle Privatkanäle außer RTL am Gesamtmarkt spielerisch überbieten konnte - hier fuhr eine alte «Inspector Barnaby»-Ermittlung zur Hauptsendezeit schöne 6,0 Prozent durch 1,49 Millionen ein.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
03.02.2026 09:20 Uhr Kurz-URL: qmde.de/168602
Mario Thunert

super
schade


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Der schwarze Schwan Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! Felix Neureuther - Olympia im Wandel? Das Beste kommt noch! Goodbye Deutschland - Die Bilanz Justice League Die Geissens Inspector Barnaby

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