Als Anwalt Joachim Vernau band er deutlich über sechs Millionen Zuschauende.
In der gestrigen Montags-Primetime brachte das Zweite Deutsche Fernsehen die TV-Premiere von einem weiteren Vernau-Krimi mit Jan Josef Liefers. Als Titel trug der gestrige Fall
«Der schwarze Schwan». Die Hauptfigur stand darin unter Mordverdacht, weil Vernau neben einem Toten aufwacht. Er kann seine Unschuld nur beweisen, wenn er eine bestimmte Zeugin findet. Wie viele Leute interessierte diese Ausgangssituation?
Lust auf diese Geschichte hatten gestern insgesamt 6,66 Millionen Menschen, die der Erstausstrahlung einen weit überlegenen Anteil von stolzen 26,9 Prozent gesamt bescherten - starke Resonanzen, die über der Normschwelle von fünf Millionen bei ZDF-Krimis liegen. Zumindest ordentlich lief es auch in der jüngeren Zuschauergruppe: Hier standen solide 8,0 Prozent durch 0,39 Millionen auf dem Papier. Danach holte die Nachrichtensendung
«Heute Journal» für den Kanal standesgemäße 3,73 Millionen zu sehr schönen 17,5 Prozent bzw. 0,27 Millionen Junge (durchwachsene 6,2 Prozent).
Die ARD-Konkurrenz hatte um 20.15 Uhr mit der Dokumentation
«Felix Neureuther - Olympia im Wandel?» deutlich mehr zu kämpfen. Nur 1,74 Millionen Leute des Gesamtpublikums waren dabei und beförderten einen äußerst mageren Anteil von 6,9 Prozent zur Anstalt - damit lag die Produktion weit hinter ZDF und IBES. Zumindest vernünftig die Lage bei den Jüngeren, die zu soliden 8,2 Prozent (0,41 Millionen) die Ausstrahlung wählten. Danach holte
«Hart aber fair» mit Klamroth anhaltend schwache 1,71 Millionen zu ernüchternden 7,4 Prozent bzw. 0,26 Millionen Junge (gesunkene 5,5 Prozent) - eine schlechte Leistung des Talk-Formats.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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