Primetime-Check: Samstag, 31. Januar 2026

Wenige der Rest-Programme hatten gegen Pflaume und Dschungel noch eine Chance auf zufriedenstellende Anteile. Einige von ihnen fielen sogar hinter Nischen-Sender zurück.

Man konnte die folgende Primetime-Abfolge bereits vorausahnen: Trotz mächtiger Konkurrenz war es wieder mal das Zweite Deutsche Fernsehen mit einem neuen Krimi «München Mord - Im Zweifel für den Zweifel», der Gold holte. Denn die Produktion holte führende 5,50 Millionen und ganz starke 22,4 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in mittelmäßiger Anzahl vertreten – 6,6 Prozent bei 0,31 Millionen waren zugegen.

Auf einen äußerst vorzeigbaren Rang zwei bei allen ist schließlich die ARD-Show «Klein gegen Groß» ins Ziel gekommen. Dies tat sie ob 5,33 Millionen, welche zu für den Sender absolut feierlichen 24,1 Prozent führten. (Die ARD-Show wies im Gegenzug zwar einen etwas höheren Marktwert als das ZDF auf, vor allem aber wegen ihrer deutlich längeren Laufzeit). In der jüngeren Gruppe gelangte man auf 0,80 Millionen, die meilenweit überdurchschnittliche 19,0 Prozent brachten. Am besten lief es in dieser Alterskategorie dennoch für RTL mit «Ich bin ein Star, holt mich hier raus!». Damit wies der Sender aber unter 30 Prozent auf - trotzdem sehr erfreuliche 28,8 Prozent durch 1,34 Millionen Zielgruppen-Leute kamen auf. Insgesamt waren 3,53 Millionen zu guten 14,7 Prozent dabei.

Mit riesigem Abstand folgte dann erst ProSieben. Der Sender ging mit dem 2017er Katastrophen-Streifen «Geostorm» unter, weil bei der Ausstrahlung lediglich blasse 5,9 Prozent (0,27 Millionen) heraussprangen. Am Gesamtmarkt mobilisierte der Streifen aus 2012 nur 0,77 Millionen zu schmalen 3,2 Prozent. Bezeichnend ist, dass man damit bereits das Rest-Feld anführte. Die weiteren Privatsender wurden im Ranking sogar von Nitro überholt: Dort versammelten sich ab 20.30 Uhr für «2. Bundesliga Live» zunächst 0,14 Millionen 14-49-Jährige - ein klar solider Marktanteil von 3,0 Prozent resultierte daraus für Halbzeit eins. Gestiegene 0,21 Millionen waren dann in Hälfte zwei dabei, die dem Ausgang mit 4,5 Prozent einen absolut vorzeigbaren Wert einbrachten. Am Gesamtmarkt lieferte die Übertragung bis zu 3,1 Prozent.

Für eigene Verhältnisse lahm unterwegs war das eigentlich größere VOX, das einen Film-Re-Run brachte. Verfolgen wollten «Edge of Tomorrow» bloß 0,14 Millionen 14-49-Jährige, die die Zahlen bei mageren 3,1 Prozent kleben ließen. (Vorläufig ein leicht höherer Anteil als bei Nitro, der aber für eine deutlich längere Strecke ausgegeben wurde). Inklusive der Älteren ließen sich zudem lediglich 0,45 Millionen bei ganz dünnen 1,9 Prozent ansprechen. Noch schlechter stand indes Sat.1 mit einer SciFi-Wiederholung da , wo der Film «Downsizing» gezeigt wurde. Die Story ließ die Resonanzen bei sehr peinlichen 2,6 Prozent und 0,12 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,43 Millionen zu grottigen 1,9 Prozent sahen zu.

Am meisten out of order waren RTLZWEI und Kabel Eins. Bei erstgenanntem stürzte die alte Komödie «Tropic Thunder» völlig ab, der Anteil knallte auf extrem desaströse 1,1 Prozent durch 0,05 Millionen in der Zielgruppe. Auch übergeordnet waren lediglich überaus blamable 0,18 Millionen (0,8 Prozent) zugegen. Bei Kabel Eins am Ende performte ein «FBI: Special Crime Unit»-Marathon vollkommen desaströs. Zunächst 1,5 Prozent, dann bloß noch 0,9 Prozent standen auf dem Tableau - ein Totalschaden. Maximal waren 0,07 Millionen aus der Zielgruppe dabei, die folglich auf 0,04 Millionen sanken. Insgesamt nur 0,42 Millionen zu verheerenden 1,7 Prozent wurden gemessen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
01.02.2026 09:32 Uhr Kurz-URL: qmde.de/168583
Mario Thunert

super
schade


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