Wenn Liebe zur Falle wird: «In fremden Händen» als beklemmender Fernsehthriller

Der Fernsehfilm der Woche erzählt eine Geschichte über Vertrauen, Manipulation und den verzweifelten Kampf einer Familie um einen geliebten Menschen.

Am Montag, 2. März 2026, um 20:15 Uhr zeigt das ZDF im Rahmen des „Der Fernsehfilm der Woche“ den Thriller «In fremden Händen». Der Film ist zudem ab dem 21. Februar 2026 vorab im Streaming verfügbar. Im Mittelpunkt steht der wohlhabende Wolfgang, dessen Leben sich schlagartig verändert, als die attraktive Karola in sein Leben tritt – und es zunehmend an sich reißt.

Was zunächst wie ein Glücksfall wirkt, entpuppt sich Schritt für Schritt als Albtraum. Nach einem Unfall ist Wolfgang auf Hilfe angewiesen, Karola zieht bei ihm ein und übernimmt scheinbar selbstlos seinen Alltag. Doch die Töchter Verena und Jana werden misstrauisch: Karola drängt sie aus dem Leben ihres Vaters, schürt Konflikte und isoliert ihn zunehmend von Familie, Freunden und Ärzten. Wolfgang gerät immer tiefer in eine gefährliche Abhängigkeit, während sich sein Gesundheitszustand dramatisch verschlechtert.

Der Thriller steigert seine Spannung vor allem durch psychologische Zuspitzung. Karola kontrolliert Medikamente, Kontakte und Entscheidungen – bis Wolfgang buchstäblich ans Bett gefesselt ist. Erst als es beinahe zu spät ist, erkennt er die ganze Tragweite der Situation. Für seine Töchter beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem moralische Grenzen zunehmend verschwimmen.

Durch eigene Recherchen stoßen Verena und Jana schließlich auf ein erschreckendes Muster: Karola war bereits mehrfach mit älteren, vermögenden Männern liiert, die kurz nach der Übertragung von Vorsorgevollmachten starben. Die Begegnung mit einer weiteren Opferfamilie bringt Gewissheit – und zwingt die Schwestern zu drastischen Maßnahmen. Um ihren Vater zu retten, sehen sie sich gezwungen, selbst illegale Wege zu gehen.
01.02.2026 10:33 Uhr Kurz-URL: qmde.de/168552
Fabian Riedner

super
schade


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In fremden Händen

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