Das Medienunternehmen aus Philadelphia konnte zwar keine großen Sprünge verzeichnen, das Geschäft lief jedoch in einigen Bereichen noch recht gut. Die NBA-Kosten belasten jedoch das Fernseh- und Streaminggeschäft.
Im vierten Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus von 1,2 Prozent und setzte 32,310 Milliarden US-Dollar um. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen verbuchte das Unternehmen aus Philadelphia 2,159 Milliarden US-Dollar, im Vorjahr waren es noch 3,574 Milliarden US-Dollar. Das Nettoeinkommen sank von 4,684 auf 2,070 Milliarden US-Dollar. Im Gesamtjahr stagnierte der Umsatz bei 123,707 Milliarden US-Dollar, während das Nettoeinkommen von 15,877 auf 19,660 Milliarden US-Dollar wuchs. Dies ist insbesondere deshalb bemerkenswert, da Comcast im Jahr 2024 sowohl den Super Bowl als auch die Olympischen Sommerspiele in Paris übertrug.
Der Umsatz der Fernsehsender stieg im vierten Quartal 2025 um eineinhalb Prozent auf 2,684 Milliarden US-Dollar; die Werbeerlöse kletterten von 2,885 auf 3,038 Milliarden US-Dollar. Die internationalen Networks legten von 1,090 auf 1,297 Milliarden US-Dollar zu, was einem Plus von 19 Prozent entspricht. Jedoch sank der Gewinn durch die teuren Basketball-NBA-Kosten von 298 Millionen auf -122 Millionen US-Dollar. Auch die Einschaltquoten am Dienstagabend sind für die NBA vergleichsweise enttäuschend. Allerdings hat man sich über ein Jahrzehnt an die Liga gebunden.
Der Umsatz durch Theater-Einnahmen sank von 515 auf 411 Millionen US-Dollar, beim Content-Verkauf sanken die Erlöse von 2,383 auf 2,186 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen sank von 569 auf 351 Millionen US-Dollar. Die Themenparks verbesserten sich dagegen von 838 Millionen auf 1,035 Milliarden US-Dollar Gewinn. Der Umsatz von Peacock wuchs in den Monaten Oktober, November und Dezember 2025 um 23 Prozent auf 1,6 Milliarden US-Dollar. Inzwischen nutzen 44 Millionen Kunden den Dienst. Der Jahresumsatz von Peacock lag bei 5,4 Milliarden, der Verlust betrug 700 Millionen.
Der Umsatz im Breitbandgeschäft blieb mit 20,237 Milliarden US-Dollar fast stabil, der Gewinn schrumpfte jedoch um 4,3 Prozent auf 7,503 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der weltweiten Comcast-Kunden schrumpfte von 51,609 auf 50,766 Millionen. Die Zahl der US-Anschlüsse sank von 31,172 auf 30,439 Millionen, die Zahl der internationalen Kunden ging von 17,811 auf 17,624 Millionen zurück. Die Business-Anschlüsse blieben mit 2,702 Millionen nahezu unverändert. Die Zahl der Mobilfunk-Kunden liegt bei 31,255 Millionen, im Vorjahreszeitraum wurden 31,842 Millionen verbucht.
„2025 war ein Jahr bedeutender Fortschritte, in dem wir entscheidende Veränderungen vorgenommen haben, um das Unternehmen für langfristiges, nachhaltiges Wachstum zu positionieren”, sagten die Co-CEOs Brian L. Roberts und Mike Cavanagh. „Es war auch unser bisher bestes Jahr im Mobilfunkbereich mit 1,5 Millionen Nettozugängen und insgesamt mehr als 9 Millionen Anschlüssen – ein klarer Beweis für die Stärke unserer konvergenten Konnektivitätsstrategie. Wir haben die bedeutendste Umstellung im Breitbandmarkt unserer Geschichte vorgenommen, indem wir den Verkauf und den Kundenservice vereinfacht haben, und wir sehen bereits erste ermutigende Ergebnisse. Epic Universe hat einen hervorragenden Start hingelegt und sorgt für höhere Pro-Kopf-Ausgaben und Besucherzahlen in ganz Orlando. Peacock erzielte ein zweistelliges Umsatzwachstum und unterstreicht damit die Dynamik seines Sport- und Unterhaltungsangebots, zu dem unter anderem die Premiere der NBA auf NBC und Peacock gehört. Zudem haben wir die Ausgliederung von Versant Media abgeschlossen und damit ein stärker fokussiertes NBCUniversal geschaffen, das sich auf Streaming, Live-Sport und Premium-Inhalte konzentriert. Trotz unserer Investitionen in diese Initiativen haben wir einen Rekord-Free-Cashflow erzielt und eine starke Bilanz aufrechterhalten. Dies spiegelt unseren disziplinierten Ansatz bei der Kapitalallokation wider, während wir uns weiterhin auf die Umsetzung bis zum Jahr 2026 konzentrieren.“
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