Primetime-Check: Samstag, 24.Januar 2026

Die zentrale Frage war, wer die große Konfrontation Dschungel VS. Handball als Sieger verließ...

Es ist Sonntag und die Quotenmeter-Leserschaft kennt es: Unser erster Blick wandert auf die stärksten Resonanzen beim Gesamtpublikum. Das erfolgreichste Format lief dabei im ZDF und war das Deutschland-Norwegen-Match innerhalb der «Handball-EM». Dieses tütete den Primetime-Sieg dank insgesamt 6,22 Millionen Interessierten zu ganz starken 25,4 Prozent ein. Beim jungen Publikum sah es gegen das Dschungelcamp mit klasse 28,1 Prozent bei 1,44 Millionen trotzdem auch hier führend aus.

Dann gucken wir doch just rüber nach Köln zum (starken) Zweitplatzierten in beiden Altersklassen. Wieder kamen Sonja Zietlow und Jan Köppen ab 20.15 Uhr mit «Ich bin ein Star, holt mich hier raus!» auf die Schirme. Auch wenn einige Verluste zu verkraften waren, überzeugten sie 1,23 Millionen Umworbene vom Einschalten, die einen Prozentwert von hohen 24,9 Prozent auf die Strecke brachten. Insgesamt lag der Dschungel mit 3,29 Millionen Einschaltenden zu sehr guten, aber nicht mehr kometenhaften 13,7 Prozent auf Augenhöhe mit dem Ersten.

Dahinter folgte am Gesamtmarkt wie gesagt das Erste Deutsche Fernsehen mit seinem aufgewärmten Mehrteiler «Unschuldig - Der Fall Julia B.» , der ob starker Konkurrenz trotzdem im guten Bereich ins Ziel kam. Immer noch vorzeigbare 13,5 Prozent bei identischen 3,29 Millionen gesamt nahm die 2024er Produktion mit. Schlecht jedoch die Resonanz bei den Jüngeren, bei denen die Produktion mit 5,6 Prozent (0,28 Millionen) auf einem hinteren Platz rangierte. Wenigstens noch ziemlich passabel war indes Sat.1 mit einer Free-TV-Premiere unterwegs, wo «Die drei ??? - Erbe des Drachen» gezeigt wurde. Die Story ließ die Resonanzen bei 8,1 Prozent und 0,40 Millionen. Am Gesamtmarkt 1,08 Millionen zu durchwachsenen 4,5 Prozent sahen zu.

Noch ein Tick lahmer allerdings Konkurrenz-Kanal VOX, der nur einen Film-Re-Run brachte. Verfolgen wollten «Valerian» bloß 0,24 Millionen 14-49-Jährige, die die Zahlen bei dürftigen 5,1 Prozent kleben ließen. Inklusive der Älteren ließen sich zudem lediglich 0,65 Millionen bei ganz mageren 2,8 Prozent ansprechen. Weitere Filme formierten sich parallel bei ProSieben und RTLZWEI. Erstgenannter Sender ging mit einem «Das Bourne Vermächtnis» Re-Run unter, weil bei der Ausstrahlung lediglich üble 4,0 Prozent (0,19 Millionen) heraussprangen. Am Gesamtmarkt mobilisierte der Streifen aus 2012 nur 0,74 Millionen zu schmalen 3,2 Prozent.

Auch bei der Halb-Schwester sah es nicht signifikant freundlicher aus: Bei Kabel Eins performte ein «FBI: Special Crime Unit»-Marathon behäbig bis schrecklich. Zunächst 3,0 Prozent, dann bloß noch 1,7 Prozent standen auf dem Tableau. Maximal waren 0,14 Millionen aus der Zielgruppe dabei, die folglich auf 0,07 Millionen sanken. Insgesamt nur 0,56 Millionen zu geringen 2,3 Prozent wurden gemessen. Völlig out of order war RTLZWEI am Ende: Die 90er-Kamelle «Cliffhanger - Nur die Starken überleben» stürzte völlig ab, der Anteil knallte auf extrem desaströse 1,1 Prozent durch 0,06 Millionen in der Zielgruppe. Auch übergeordnet waren lediglich überaus peinliche 0,28 Millionen zugegen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
25.01.2026 09:28 Uhr Kurz-URL: qmde.de/168359
Mario Thunert

super
schade


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