Olympia ist für viele Athletinnen und Athleten der Höhepunkt ihres Lebens – doch was passiert, wenn der Applaus verstummt?
Das Erste am Sonntag, 1. März, gegen 16.50 Uhr innerhalb der «Sportschau» die neue Dokumentation
«Die Last der Spiele – Druck. Leere. Post-Olympia-Depression?». Der Film von Franziska Niebert und Daniela Agostini richtet den Fokus auf ein Thema, das im Spitzensport lange verdrängt wurde: die psychischen Folgen nach dem größten Moment einer Karriere.
Die Olympischen Spiele gelten für viele Athletinnen und Athleten als Lebensziel. Jahre des Verzichts, permanenter Leistungsdruck und ein Alltag, der sich vollständig dem Sport unterordnet, münden in wenige Wettkampftage. Doch was passiert, wenn der olympische Traum vorbei ist und die mediale Aufmerksamkeit abrupt endet? Die Doku beleuchtet das Phänomen der sogenannten Post-Olympia-Depression – ein Zustand aus Leere, Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen, der Wochen oder sogar Monate anhalten kann.
Durch den Film führt Esther Sedlaczek, die nicht nur moderiert, sondern auch bewusst die Perspektive der Medien reflektiert: Gerade dann, wenn Kameras und Mikrofone verschwunden sind, beginnt für viele Sportlerinnen und Sportler der schwierigste Teil. Im Mittelpunkt stehen Kanutin Ricarda Funk und Skeletonfahrer Axel Jungk, die offen über Niederlagen, Selbstzweifel und die Hemmschwelle sprechen, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ergänzt werden ihre Geschichten durch weitere prominente Stimmen aus dem deutschen Spitzensport.
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